Endoskopie in Bern: Präzise Diagnostik und Therapie beim Gastroenterologen in Bern

Die Endoskopie ist eines der wichtigsten Untersuchungs- und Behandlungsverfahren der modernen Gastroenterologie. Sie ermöglicht es, Erkrankungen des Verdauungstrakts frühzeitig zu erkennen, Gewebeproben zu entnehmen und zahlreiche Veränderungen direkt während der Untersuchung zu behandeln.

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern bieten wir ein breites Spektrum moderner endoskopischer Untersuchungen an. Dazu gehören die Magenspiegelung (Gastroskopie), Darmspiegelung (Koloskopie), Darmkrebsvorsorge, Enddarmspiegelung und Endosonographie (EUS).

Darüber hinaus ermöglicht die interventionelle Endoskopie die gezielte Behandlung ausgewählter Erkrankungen, beispielsweise durch die Entfernung von Darmpolypen, die Behandlung von Blutungen oder spezialisierte minimalinvasive Verfahren.

Unser Ziel ist eine präzise Diagnostik mit möglichst geringer Belastung. Moderne Endoskopietechnik, eine individuell angepasste Sedierung und die persönliche Betreuung durch erfahrene Fachärzte stehen dabei im Mittelpunkt.

Was ist eine Endoskopie?

Bei einer Endoskopie wird das Innere des Verdauungstrakts mithilfe eines flexiblen Untersuchungsgeräts, des sogenannten Endoskops, betrachtet.

Das Endoskop verfügt über eine hochauflösende Kamera, eine Lichtquelle und einen Arbeitskanal, über den spezielle Instrumente eingeführt werden können.

Dadurch lassen sich die Schleimhäute von Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm und Dickdarm direkt untersuchen.

Je nach Fragestellung können während der Endoskopie auch:

  • Gewebeproben (Biopsien) entnommen werden.
  • Polypen und bestimmte Schleimhautveränderungen entfernt werden.
  • Blutungen behandelt werden.
  • Verengungen erweitert werden.
  • Fremdkörper entfernt werden.
  • Ausgewählte Erkrankungen minimalinvasiv behandelt werden.

Mit der Endosonographie (EUS) kann die Endoskopie zusätzlich mit einer Ultraschalluntersuchung kombiniert werden. Dadurch lassen sich auch tiefere Wandschichten und angrenzende Organe wie Bauchspeicheldrüse, Gallenwege oder Lymphknoten darstellen.

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Welche endoskopischen Untersuchungen bietet Vivomed in Bern an?

Die Wahl der Untersuchung richtet sich nach Ihren Beschwerden, der medizinischen Fragestellung und den bereits vorliegenden Befunden.

1. Magenspiegelung (Gastroskopie / ÖGD)

Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ermöglicht die direkte Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm.

Sie wird unter anderem eingesetzt bei:

Während der Gastroskopie können bei Bedarf Gewebeproben entnommen werden. Ausgewählte krankhafte Veränderungen lassen sich bereits während der Untersuchung behandeln.

Mehr zur Magenspiegelung bei Vivomed Bern erfahren →

2. Darmspiegelung (Koloskopie)

Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist eine der wichtigsten Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs sowie zur Abklärung von Erkrankungen des Dickdarms.

Dabei wird die Schleimhaut des gesamten Dickdarms und bei entsprechender Fragestellung auch des letzten Dünndarmabschnitts untersucht.

Eine Darmspiegelung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • Darmkrebsvorsorge, in der Schweiz üblicherweise ab dem 50. Lebensjahr.
  • Familiärer Vorbelastung für Darmkrebs.
  • Blut im Stuhl oder positivem FIT-Stuhltest.
  • Unklarer Eisenmangelanämie.
  • Anhaltendem Durchfall oder veränderten Stuhlgewohnheiten.
  • Abklärung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
  • Kontrolluntersuchungen nach der Entfernung von Darmpolypen.

Ein besonderer Vorteil der Koloskopie besteht darin, dass Darmpolypen häufig direkt während der Untersuchung entfernt werden können.

Da sich ein Teil der Darmkrebserkrankungen aus gutartigen Vorstufen entwickelt, kann die Entfernung entsprechender Polypen das Risiko einer späteren Darmkrebserkrankung reduzieren.

Bei Menschen mit familiärem oder anderweitig erhöhtem Risiko kann eine frühere beziehungsweise häufigere Vorsorge sinnvoll sein.

Mehr zur Darmspiegelung (Koloskopie) bei Vivomed erfahren →

3. Enddarmspiegelung (Proktoskopie, Anoskopie und Rektoskopie)

Bei Beschwerden im Bereich des Analkanals oder Enddarms kann eine gezielte Enddarmspiegelung sinnvoll sein.

Je nach Untersuchungsbereich kommen die Anoskopie, Proktoskopie oder Rektoskopie zum Einsatz.

Typische Fragestellungen sind:

  • Blutungen aus dem After.
  • Hämorrhoiden.
  • Schmerzen oder Druckgefühl im Analbereich.
  • Juckreiz und andere anale Beschwerden.
  • Verdacht auf Analfissuren oder lokale Entzündungen.
  • Unklare Veränderungen im Enddarm.

Diese Untersuchungen dauern meist nur wenige Minuten und können häufig ohne tiefe Sedierung durchgeführt werden.

Bei Blut im Stuhl muss individuell beurteilt werden, ob zusätzlich eine vollständige Darmspiegelung notwendig ist.

Mehr zur Enddarmspiegelung bei Vivomed erfahren →

4. Endosonographie (EUS) – endoskopischer Ultraschall

Die Endosonographie (Endoscopic Ultrasound, EUS) kombiniert eine endoskopische Untersuchung mit hochauflösender Ultraschalltechnik.

Ein spezieller Ultraschallkopf am Endoskop ermöglicht die Darstellung tieferer Wandschichten des Verdauungstrakts und angrenzender Organe aus kurzer Distanz.

Diese Untersuchung ist insbesondere hilfreich bei:

  • Abklärung von Veränderungen und Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).
  • Untersuchung der Gallenwege und kleiner Gallengangssteine.
  • Beurteilung von Zysten und anderen Veränderungen des Pankreas.
  • Untersuchung subepithelialer Veränderungen in Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm.
  • Beurteilung ausgewählter Lymphknoten und Tumorbefunde.
  • Endosonographisch gesteuerter Gewebeentnahme bei geeigneter Indikation.
  • Spezialisierten Untersuchungen der Leber und des Pfortadersystems.

Bei Bedarf können unter Ultraschallkontrolle gezielt Gewebeproben mittels Feinnadelpunktion oder Feinnadelbiopsie entnommen werden.

Die Endosonographie ist insbesondere bei komplexen Fragestellungen eine wichtige Ergänzung zu konventionellem Ultraschall, CT und MRI.

Mehr zur Endosonographie (EUS) bei Vivomed Bern erfahren →

5. Kapselendoskopie – Untersuchung des Dünndarms

Die Kapselendoskopie ermöglicht die Untersuchung der Dünndarmschleimhaut mithilfe einer kleinen verschluckbaren Kamerakapsel.

Während die Kapsel den Verdauungstrakt passiert, zeichnet sie zahlreiche Bilder der Schleimhaut auf.

Die Untersuchung kann insbesondere bei ausgewählten Patienten mit unklaren gastrointestinalen Blutungen, Eisenmangelanämie oder Verdacht auf bestimmte Dünndarmerkrankungen sinnvoll sein.

Im Gegensatz zur klassischen Endoskopie können mit der Kamerakapsel keine Gewebeproben entnommen oder Behandlungen durchgeführt werden.

Bei Verdacht auf relevante Darmengstellen muss vor der Untersuchung das Risiko eines Steckenbleibens der Kapsel beurteilt werden.

Welche therapeutischen Eingriffe sind während einer Endoskopie möglich?

Die moderne Gastroenterologie ermöglicht heute zahlreiche Behandlungen direkt über das Endoskop. Diese Verfahren werden als therapeutische oder interventionelle Endoskopie bezeichnet.

Bei geeigneter Indikation können dadurch chirurgische Eingriffe vermieden oder durch weniger invasive Verfahren ergänzt werden.

Endoskopische Polypenentfernung (Polypektomie)

Während einer Darmspiegelung können Darmpolypen häufig direkt entfernt werden.

Je nach Grösse und Beschaffenheit werden unterschiedliche Techniken eingesetzt, beispielsweise die kalte Schlingenresektion oder andere spezialisierte Resektionsverfahren.

Die vollständige Entfernung relevanter Polypen ist ein wichtiger Bestandteil der Darmkrebsprävention.

Endoskopische Schleimhautresektion und submukosale Dissektion

Grössere oder komplexe Schleimhautveränderungen können bei entsprechender Indikation mit spezialisierten endoskopischen Techniken entfernt werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Endoskopische Mukosaresektion (EMR): Entfernung geeigneter Schleimhautveränderungen.
  • Endoskopische Submukosadissektion (ESD): Präzise Entfernung ausgewählter grösserer oder komplexer Läsionen.
  • Endoskopische Vollwandresektion (EFTR/FTRD): Entfernung bestimmter Veränderungen unter Einbezug tieferer Wandschichten.

Welche Methode geeignet ist, hängt unter anderem von der Grösse, Lokalisation, Beschaffenheit und vermuteten Histologie des Befundes ab.

Weitere spezialisierte endoskopische Behandlungen bei Vivomed entdecken →

Endoskopische Blutstillung

Blutungen im oberen oder unteren Verdauungstrakt können in vielen Fällen endoskopisch behandelt werden.

Je nach Blutungsursache kommen beispielsweise Clips, thermische Verfahren oder andere spezielle Blutstillungstechniken zum Einsatz.

Akute starke Magen-Darm-Blutungen sind medizinische Notfälle und müssen unverzüglich in einer dafür geeigneten Einrichtung abgeklärt und behandelt werden.

Endoskopische Behandlung von Verengungen

Bestimmte gutartige Verengungen des Verdauungstrakts können mithilfe spezieller Ballons oder anderer endoskopischer Verfahren erweitert werden.

Eine solche Dilatation kann beispielsweise bei ausgewählten Verengungen der Speiseröhre oder anderer Abschnitte des Verdauungstrakts sinnvoll sein.

ERCP – Behandlung von Gallenwegs- und Pankreasgangerkrankungen

Die endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) ist ein spezialisiertes endoskopisches Verfahren zur Behandlung ausgewählter Erkrankungen der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsengangs.

Typische Anwendungen sind die Entfernung von Gallengangssteinen, die Behandlung bestimmter Engstellen und die Einlage von Drainagen beziehungsweise Stents.

Da die ERCP mit spezifischen Risiken, insbesondere einer möglichen Pankreatitis, verbunden ist, wird sie heute vor allem bei therapeutischer Indikation eingesetzt. Zur rein diagnostischen Abklärung werden häufig weniger invasive Verfahren wie Endosonographie oder MRCP bevorzugt.

Weitere Informationen zur ERCP →

Weitere spezialisierte endoskopische Behandlungen

Die interventionelle Endoskopie umfasst darüber hinaus moderne Verfahren zur Behandlung komplexer Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens und des Darms.

Hierzu gehören beispielsweise endoskopische Antirefluxverfahren, endoskopische Magenverkleinerungen bei Adipositas sowie spezialisierte Resektions- und Myotomietechniken.

Die Auswahl erfolgt stets anhand der individuellen medizinischen Indikation.

Endoskopie mit Sedierung – möglichst angenehm und schonend

Viele Patientinnen und Patienten empfinden vor einer Magen- oder Darmspiegelung Unsicherheit oder haben Angst vor Schmerzen.

Bei Vivomed legen wir besonderen Wert auf eine angenehme und möglichst schonende Untersuchung.

Für zahlreiche endoskopische Untersuchungen kann eine individuell angepasste Sedierung eingesetzt werden. Dadurch erleben Patienten den Eingriff meist entspannt und nehmen die Untersuchung häufig kaum wahr.

Während der Sedierung werden wichtige Vitalfunktionen überwacht. Die Art und Tiefe der Sedierung richtet sich nach der geplanten Untersuchung und den individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen.

Nach einer Sedierung dürfen Sie für eine bestimmte Zeit nicht selbst Auto fahren oder andere sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausführen. Die entsprechenden Verhaltensregeln erhalten Sie vor der Untersuchung.

Welche Vorteile bietet moderne Endoskopietechnik?

Moderne hochauflösende Videoendoskope ermöglichen eine detaillierte Darstellung der Schleimhaut des Verdauungstrakts.

Zusätzliche digitale Bildverbesserungsverfahren und chromoendoskopische Techniken können helfen, bestimmte Schleimhautveränderungen besser sichtbar zu machen.

Bei Vivomed setzen wir auf moderne Endoskopietechnik und eine sorgfältige Durchführung nach aktuellen Qualitätsstandards.

Zu den wichtigen Qualitätsaspekten gehören:

  • Eine sorgfältige medizinische Indikationsstellung.
  • Eine umfassende Aufklärung vor dem Eingriff.
  • Eine geeignete Vorbereitung des Verdauungstrakts.
  • Hochauflösende Bildgebung und strukturierte Schleimhautbeurteilung.
  • Gezielte Entnahme von Gewebeproben bei Bedarf.
  • Dokumentation der Untersuchung und der relevanten Befunde.
  • Standardisierte Aufbereitung und hygienische Kontrolle der Endoskope.
  • Individuelle Nachbetreuung und klare Empfehlungen zum weiteren Vorgehen.

Insbesondere bei der Darmspiegelung ist eine ausreichende Darmreinigung entscheidend, um auch kleine Schleimhautveränderungen zuverlässig erkennen zu können.

Wann sollte eine endoskopische Untersuchung durchgeführt werden?

Eine Endoskopie kann sowohl zur Vorsorge als auch zur Abklärung bestehender Beschwerden medizinisch sinnvoll sein.

Typische Gründe für eine gastroenterologische Abklärung sind:

  • Anhaltendes Sodbrennen oder Refluxbeschwerden.
  • Schluckbeschwerden oder Schmerzen beim Schlucken.
  • Wiederkehrende oder unklare Oberbauchschmerzen.
  • Anhaltender Durchfall oder relevante Veränderungen der Stuhlgewohnheiten.
  • Blut im Stuhl oder Hinweise auf eine Magen-Darm-Blutung.
  • Unklarer Eisenmangel oder Blutarmut.
  • Verdacht auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.
  • Familiäre Vorbelastung für Darmkrebs.
  • Vorsorge und Nachkontrolle bei Darm- oder Magen-Darm-Erkrankungen.
  • Unklare Veränderungen der Bauchspeicheldrüse oder Gallenwege.

Nicht jede gastroenterologische Beschwerde erfordert unmittelbar eine Endoskopie. Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Risikosituation, den Beschwerden und möglichen Warnzeichen ab.

Bei starken akuten Bauchschmerzen, erheblichen Blutungen oder Kreislaufproblemen ist eine unverzügliche notfallmässige Abklärung erforderlich.

Wie läuft eine Endoskopie bei Vivomed Bern ab?

1. Anmeldung und medizinische Vorbereitung

Vor der Untersuchung werden die medizinische Fragestellung, relevante Vorerkrankungen und die aktuelle Medikamenteneinnahme berücksichtigt.

Besonders wichtig sind Angaben zu blutverdünnenden Medikamenten, Diabetesmedikamenten und früheren Reaktionen auf Sedationsmedikamente.

2. Vorbereitung auf die Untersuchung

Bei einer Magenspiegelung oder oberen Endosonographie ist eine ausreichende Nüchternphase erforderlich.

Vor einer Darmspiegelung muss der Dickdarm mithilfe einer speziellen Vorbereitung gereinigt werden.

Die genauen Anweisungen erhalten Sie entsprechend der geplanten Untersuchung.

3. Durchführung der Endoskopie

Die Untersuchung erfolgt mit einem flexiblen Endoskop und bei Bedarf unter Sedierung.

Der behandelnde Gastroenterologe untersucht die relevanten Strukturen und entnimmt bei medizinischer Indikation Gewebeproben oder führt vereinbarte therapeutische Massnahmen durch.

4. Überwachung und Befundbesprechung

Nach einer Untersuchung mit Sedierung erfolgt eine Überwachung, bis Sie ausreichend wach und kreislaufstabil sind.

Der endoskopische Befund kann häufig unmittelbar nach der Untersuchung besprochen werden.

Wenn Gewebeproben entnommen wurden, erfolgt die endgültige Beurteilung nach Vorliegen der histologischen Ergebnisse.

Endoskopie in Bern – warum Vivomed?

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern verbinden wir langjährige gastroenterologische Erfahrung mit moderner diagnostischer und interventioneller Endoskopie.

Dr. med. Stefan Schlosser ist Facharzt FMH für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin und verfügt über langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstrakts.

Unsere Praxis bietet:

  • Breites diagnostisches Spektrum: Gastroskopie, Koloskopie, Enddarmspiegelung und Endosonographie.
  • Moderne Endoskopietechnik: Hochauflösende Bildgebung und ergänzende digitale Bildverbesserung.
  • Interventionelle Endoskopie: Gezielte Behandlung ausgewählter Veränderungen des Verdauungstrakts.
  • Schonende Untersuchung: Individuell angepasste Sedierung und strukturierte Überwachung.
  • Persönliche Betreuung: Individuelle Aufklärung, Befundbesprechung und Therapieplanung.
  • Zentrale Lage: Unsere Praxis befindet sich am Waisenhausplatz im Zentrum von Bern.
  • Überregionale Versorgung: Wir betreuen Patientinnen und Patienten aus Bern sowie aus anderen Regionen der Schweiz.

Unser Anspruch ist eine präzise und medizinisch sinnvolle Diagnostik, bei der Sicherheit, Qualität und die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten im Mittelpunkt stehen.

Häufige Fragen zur Endoskopie (FAQ)

Ist eine Endoskopie schmerzhaft?

Viele endoskopische Untersuchungen können unter Sedierung durchgeführt werden und werden dadurch meist als wenig belastend empfunden. Vorübergehende Beschwerden wie Druckgefühl oder Blähungen sind möglich. Ob eine Sedierung erforderlich ist, hängt vom Verfahren und der individuellen Situation ab.

Was ist der Unterschied zwischen Gastroskopie und Koloskopie?

Bei der Gastroskopie werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm untersucht. Die Koloskopie dient der Untersuchung des Dickdarms und gegebenenfalls des letzten Dünndarmabschnitts.

Wie lange dauert eine Endoskopie?

Die Untersuchungsdauer hängt vom Verfahren und den notwendigen zusätzlichen Massnahmen ab. Eine diagnostische Gastroskopie dauert häufig etwa 10 bis 20 Minuten, eine Darmspiegelung meist etwa 20 bis 45 Minuten. Therapeutische Eingriffe können mehr Zeit beanspruchen.

Kann bei einer Darmspiegelung direkt ein Polyp entfernt werden?

Ja. Viele Darmpolypen können während der Koloskopie unmittelbar entfernt werden. Bei grossen oder komplexen Befunden kann eine separate spezialisierte Behandlung notwendig sein.

Ab welchem Alter sollte eine Darmspiegelung zur Vorsorge erfolgen?

In der Schweiz wird die Darmkrebsfrüherkennung für Personen mit durchschnittlichem Risiko üblicherweise ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Je nach persönlichem und familiärem Risiko kann eine frühere Untersuchung sinnvoll sein. Als Vorsorgemethoden stehen unter anderem die Koloskopie und der FIT-Stuhltest zur Verfügung.

Was ist eine Endosonographie?

Die Endosonographie verbindet eine endoskopische Untersuchung mit Ultraschall. Dadurch lassen sich tiefere Wandschichten sowie angrenzende Organe wie die Bauchspeicheldrüse und Gallenwege aus kurzer Distanz untersuchen.

Kann ich nach einer Endoskopie nach Hause gehen?

Viele diagnostische endoskopische Untersuchungen erfolgen ambulant. Nach einer Sedierung ist eine ausreichende Überwachungs- und Erholungszeit erforderlich. Für die anschliessende Heimreise gelten besondere Sicherheitsregeln, insbesondere bezüglich des Führens von Fahrzeugen.

Benötige ich eine Überweisung für eine Endoskopie bei Vivomed?

Patienten mit freier Arztwahl können sich in der Regel direkt anmelden. Bei Hausarzt-, HMO- oder telemedizinischen Versicherungsmodellen müssen die jeweiligen Vorgaben des Versicherers berücksichtigt werden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Endoskopie?

Medizinisch indizierte endoskopische Untersuchungen werden im Rahmen der geltenden schweizerischen Krankenversicherungsregelungen in der Regel von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen. Für Vorsorgeuntersuchungen gelten besondere Voraussetzungen. Franchise, Selbstbehalt und Versicherungsmodell sind zu berücksichtigen.

Termin für eine Endoskopie bei Vivomed – Gastroenterologie Bern

Sie möchten eine Magenspiegelung, Darmspiegelung oder spezialisierte endoskopische Untersuchung durchführen lassen?

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern beraten wir Sie über die geeignete Untersuchung und das weitere Vorgehen.

Patienten mit freier Arztwahl können sich in der Regel direkt bei uns anmelden. Alternativ ist eine Zuweisung durch die Hausärztin, den Hausarzt oder einen anderen Facharzt möglich.

Vereinbaren Sie einen Termin für Ihre endoskopische Untersuchung in Bern.

Jetzt Termin vereinbaren →

Vivomed – Gastroenterologie Bern
Waisenhausplatz 28
CH-3011 Bern
Telefon: 031 333 32 36
E-Mail: vivomed@hin.ch

Häufige Fragen zur Endoskopie

Was ist der Unterschied zwischen Gastroskopie und Koloskopie?

Bei der Gastroskopie werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm untersucht. Die Koloskopie dient der Untersuchung des Dickdarms und gegebenenfalls des letzten Dünndarmabschnitts.

Ist eine Endoskopie schmerzhaft?

Viele endoskopische Untersuchungen können unter Sedierung durchgeführt werden und werden dadurch meist als wenig belastend empfunden. Vorübergehende Beschwerden wie Druckgefühl oder Blähungen sind möglich. Ob eine Sedierung erforderlich ist, hängt vom Verfahren und der individuellen Situation ab.

Wie lange dauert eine Endoskopie?

Die Untersuchungsdauer hängt vom Verfahren und den notwendigen zusätzlichen Massnahmen ab. Eine diagnostische Gastroskopie dauert häufig etwa 10 bis 20 Minuten, eine Darmspiegelung meist etwa 20 bis 45 Minuten. Therapeutische Eingriffe können mehr Zeit beanspruchen.

Kann bei einer Darmspiegelung direkt ein Polyp entfernt werden?

Ja. Viele Darmpolypen können während der Koloskopie unmittelbar entfernt werden. Bei grossen oder komplexen Befunden kann eine separate spezialisierte Behandlung notwendig sein.

Ab welchem Alter sollte eine Darmspiegelung zur Vorsorge erfolgen?

In der Schweiz wird die Darmkrebsfrüherkennung für Personen mit durchschnittlichem Risiko üblicherweise ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Je nach persönlichem und familiärem Risiko kann eine frühere Untersuchung sinnvoll sein. Als Vorsorgemethoden stehen unter anderem die Koloskopie und der FIT-Stuhltest zur Verfügung.

Kann ich nach einer Endoskopie nach Hause gehen?

Viele diagnostische endoskopische Untersuchungen erfolgen ambulant. Nach einer Sedierung ist eine ausreichende Überwachungs- und Erholungszeit erforderlich. Für die anschliessende Heimreise gelten besondere Sicherheitsregeln, insbesondere bezüglich des Führens von Fahrzeugen.

Benötige ich eine Überweisung für eine Endoskopie bei Vivomed?

Patienten mit freier Arztwahl können sich in der Regel direkt anmelden. Bei Hausarzt-, HMO- oder telemedizinischen Versicherungsmodellen müssen die jeweiligen Vorgaben des Versicherers berücksichtigt werden.

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Endoskopie?

Medizinisch indizierte endoskopische Untersuchungen werden im Rahmen der geltenden schweizerischen Krankenversicherungsregelungen in der Regel von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen. Für Vorsorgeuntersuchungen gelten besondere Voraussetzungen. Franchise, Selbstbehalt und Versicherungsmodell sind zu berücksichtigen.

Wie bekomme ich einen Termin für eine Endoskopie bei Vivomed – Gastroenterologie Bern?

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern beraten wir Sie über die geeignete Untersuchung und das weitere Vorgehen.

Patienten mit freier Arztwahl können sich in der Regel direkt bei uns anmelden. Alternativ ist eine Zuweisung durch die Hausärztin, den Hausarzt oder einen anderen Facharzt möglich.

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Telefon: 031 333 32 36
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Über den Autor: Dr. med. Stefan Schlosser ist Facharzt für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin und hält einen Masterabschluss in Gesundheitsökonomie. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung verfügt er über einen breiten klinischen und wissenschaftlichen Erfahrungsschatz. Er ist spezialisiert auf interventionelle minimalinvasive Endoskopie, Funktionsdiagnostik und Endobariatrie. Dr. Schlosser engagiert sich als Kursleiter der SGUM in der Ultraschallausbildung junger Ärzt:innen und ist Mitglied der Schweizer, Europäischen und Amerikanischen Gesellschaft für Gastroenterologie (SGG, ESGE, ASGE). Er arbeitet in einer SIWF-anerkannten ambulanten Weiterbildungsstätte in Bern.