Rektoskopie (Enddarmspiegelung) in Bern bei Vivomed
Die Rektoskopie, auch Enddarmspiegelung genannt, ist eine bewährte endoskopische Untersuchung zur gezielten Abklärung von Beschwerden im Enddarm (Rektum). In der Praxis Vivomed – Gastroenterologie Bern führen wir Rektoskopien schonend, effizient und mit moderner Technik durch – für Patientinnen und Patienten aus Bern, der Deutschschweiz, dem Wallis und darüber hinaus.
Was ist eine Rektoskopie?
Die Rektoskopie ermöglicht eine direkte Sicht auf die Schleimhaut des Enddarms und ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren bei rektalen Blutungen, Schmerzen oder unklaren Veränderungen. Die Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) beschreibt die Untersuchung der letzten 20-30 cm des Dickdarm - also des Mastdarms (Rektum) sowie die letzten Zentimeter des Afters. Der Mastdarm ist der etwa 10-15 cm lange Abschnitt des Enddarms, im Anschluss an den etwa 2-4 cm langen Analkanal. Wird nur der Analkanal bis etwa 20 cm untersucht, so nennt man diese Untersuchung Proktoskopie, die Untersuchung des gesamten Dickdarms nennt man Darmspiegelung (Koloskopie).
Wann ist eine Rektoskopie sinnvoll?
Eine Mastdarmspiegelung ist u.a. sinnvoll,
- Blut im Stuhl oder Blut am Toilettenpapier
- Schmerzen oder Druckgefühl im Enddarm
- Veränderungen beim Stuhlgang
- zum Ausschluß von Engstellen (Stenosen) und Ausstülpungen der Darmwand (Divertikeln),
- Verdacht auf Hämorrhoiden
- Polypen im Mastdarmbereich (zur Diagnose und Entfernung)
- bei Verstopfung (zur Diagnose)
- Schleimabgang oder Nässen
Wie ist die Vorbereitung für eine Rektoskopie?
- Keine Nüchternheit erforderlich
- Zur Vorbereitung der Mastdarmspiegelung sollte der Mastdarm entleert werden und sauber sein. Zu diesem Zweck kann vor der Untersuchung ein Einlauf verabreicht werden.
- Blutverdünnende Medikamente bitte vorab angeben
Bringen Sie genügend Zeit für Gespräch und Untersuchung mit. Unsere Praxis informiert Sie vorab genau, wie Sie sich optimal vorbereiten.
Ablauf der Rektoskopie bei Vivomed
In unserer Praxis in Bern legen wir grossen Wert auf einen klar strukturierten und patientenfreundlichen Ablauf:
- Vorgespräch & Anamnese
– Besprechung Ihrer Beschwerden, Medikamente (insbesondere Blutverdünner) und Vorerkrankungen. - Kurze Vorbereitung
– In vielen Fällen reicht ein kleiner Einlauf, der entweder zu Hause oder in der Praxis durchgeführt wird. - Durchführung der Rektoskopie: Der Patient liegt während der Untersuchung in Linksseitenlage auf einer Liege. Für die Untersuchung wird ein starres, Rohr, das mit einer Lichtquelle bestückte Rektoskop, oder aber ein flexibler Untersuchungsschlauch in den Enddarm eingeführt, der währenddessen durch Einblasen von Luft entfaltet wird. Die Untersuchung kann bei Bedarf mit einem leichten Beruhigungsmittel (Sedierung) durchgeführt werden. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten.
- Direkte Befundbesprechung
– Ergebnisse werden unmittelbar erklärt, nächste Schritte gemeinsam festgelegt.
Eine Sedation ist in der Regel nicht notwendig, da die Untersuchung gut toleriert wird.
FAQ-Fragen: Mastdarmspiegelung (Rektoskopie).
Ist eine Rektoskopie schmerzhaft?
Die Rektoskopie ist schmerzarm bzw. komplett schmerzfrei.
Ein leichtes Druck- oder Dehnungsgefühl kann auftreten, starke Schmerzen sind jedoch selten. Unser erfahrenes Team achtet auf ein schonendes Vorgehen und klare Kommunikation während der Untersuchung.
Ihre Vorteile bei Vivomed – Gastroenterologie Bern
- Spezialisierte gastroenterologische Abklärung: Langjährige Erfahrung in endoskopischen Untersuchungen des Enddarms.
- Zentrale Lage in Bern: Gut erreichbar für Patient:innen aus Bern, der Deutschschweiz, dem Wallis und überregional.
- Verständliche Beratung: Wir erklären Befunde klar und transparent – ohne unnötige Fachbegriffe.
- Effizient & ambulant: Kurze Untersuchungsdauer, schnelle Ergebnisse, rasche Weiterplanung.
- Schnelle Terminvergabe ohne lange Wartezeiten.
Was kann bei einer Rektoskopie behandelt werden?
Bei der Rektoskopie sind Hämorrhoiden gut erkennbar. Sofern Beschwerden wie Blutungen oder Schmerzen etc. durch die Hämorrhoiden verursacht werden, können diese direkt behandelt werden. Die Schleimhaut der Hämorroiden kann bei dieser Untersuchung mit einem Apparat mit einem kleinen Gummiring abgebunden werden. Der Gummiring fällt einige Tage später ab. Dabei entsteht eine kleine lokale Entzündung. Diese heilt narbig ab und vermindert dadurch den Blutzufluß zu den Hämorrhoiden. Dieses Therapieverfahren nennt man auch Gummibandligatur. In seltenen Fällen kann es durch die sogenannte Gummibandligatur zu Schmerzreizen kommen, oder beim Abfallen des Rings zu leichten Blutungen.