Darmspiegelung (Koloskopie) beim Magendarm-Spezialist in Bern

Die Dickdarmspiegelung (Koloskopie) ist die beste Methoden zur Früherkennung, Vorsorge und Diagnose von Darmkrebs, Darmentzündungen und anderen Erkrankungen des Verdauungstrakts. In der zentral gelegenen Praxis in Bern wird diese Untersuchung bei Vivomed mit modernsten Geräten in einer angenehmen Atmosphäre durchgeführt. Die Sicherheit unserer Patienten steht bei Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen an erster Stelle.

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Key Facts Darmspiegelung:

  • wichtigste Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs und zur Abklärung von Magen-Darm-Beschwerden
  • Zeitaufwand für die Untersuchung: ca. 90 Minuten
  • Darmvorbereitung mit Einnahme eines Abführmittels nach Anweisung
  • Erholungszeit:  max. 1-2 Stunden
  • Verzicht auf Teilnahme am Strassenverkehr für 24 Stunden
  • Leichte Blähungen nach der Untersuchung möglich
  • Normale Ernährung meist sofort wieder möglich

Die Darmspiegelung ist heute die Standard-Untersuchungsmethode, wenn es um die Früherkennung von Darmkrebs bei Gesunden geht. Auch zur Abklärung eines Krebsverdachts oder anderer Darmerkrankungen und als Nachsorge-Untersuchung nach einer Darmkrebserkrankung wird sie eingesetzt. Bei der Untersuchung begutachtet der Arzt Bilder aus dem Darm. Dazu schiebt er ein schlauchförmiges Instrument durch den gesamten Dickdarm. An dessen Spitze sitzt eine kleine Kamera. Dieses sogenannte Koloskop gibt der Untersuchung ihren fachsprachlichen Namen: Koloskopie. Über den Schlauch des Koloskops kann der Arzt außerdem winzige Geräte einführen, um Gewebeproben aus auffällig veränderten Stellen im Darm zu entnehmen.

Vorteile einer Darmspiegelung in unserer Praxis in Bern

  • Zentrale Lage im Stadtzentrum von Bern am Bahnhof für leichte Erreichbarkeit zu Fuss, mit ÖV oder per Auto.
  • Schnelle Terminvergabe ohne Wartezeiten 
  • Erfahrene Fachärzte und persönliche Betreuung: Spezialisierung auf Erkrankungen von Magen-Darm-Leber- Bauchspeicheldrüse-Übergewicht mit langjähriger Erfahrung in der diagnostischen und therapeutischen Endoskopie.
  • Neueste Technik: Hochauflösende Endoskope für präzisere Diagnosen und maximale Sicherheit.
  • Angenehme Untersuchung: Sanfte Sedierung für eine schmerzfreie Koloskopie.
  • Individuelle Beratung und Therapie
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Wer sollte eine Darmspiegelung durchführen lassen?

  • Personen ab 50 Jahren zur Darmkrebsvorsorge
  • Patienten mit familiärer Vorbelastung oder Darmkrebs in der Familie
  • Menschen mit anhaltenden Verdauungsbeschwerden (Blut im Stuhl, chronischer Durchfall oder Verstopfung)
  • Patienten mit Ausstülpungen der Darmwand (Divertikel) beziehungsweise entzündete Divertikel (Divertikulitis)
  • Patienten mit bekannten Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

Welche Krankheiten können festgestellt werden?

Die Koloskopie dient aber nicht nur der Darmkrebsvorsorge, sie wird auch zur Abklärung unklarer Beschwerden eingesetzt. Folgende weitere Krankheiten lassen sich per Darmspiegelung diagnostizieren:

FAQ-Fragen:  Ablauf  und Dauer der Darmspiegelung.

Wer führt die Untersuchung durch?

Die Darmspiegelung kann bei fast allen Untersuchten ambulant in einer Magen-Darm-Praxis durchgeführt werden. Eine Koloskopie dürfen nur Mediziner durchführen, die eine besondere Ausbildung zu dieser Untersuchung absolviert haben. Für eine gute Qualität müssen Gastroenterologen eine festgelegte Mindestanzahl von Darmspiegelungen pro Jahr nachweisen. Für Praxen und Kliniken, die Koloskopien durchführen, gibt es zudem besondere Hygienevorschriften und Qualitätsnormen, deren Einhaltung überprüft wird.

Ist eine Darmspiegelung schmerzhaft?

In der Regel ist eine Darmspiegelung nicht mit Schmerzen verbunden. Sie kann jedoch bei einigen Bewegungen des Endoskops als unangenehm empfunden werden. Bekommt der Patient eine Kurznarkose, spürt er nichts von den Bewegungen und bekommt die eigentliche Untersuchung überhaupt nicht mit.

Essen vor der Darmspiegelung?

Etwa drei Tage vor der Untersuchung sollten Patienten keine körnerhaltigen Lebensmittel mehr verzehren. Dazu gehören auch körnerhaltige Früchte wie beispielsweise Beeren oder Kiwis. 24 Stunden vor der Untersuchung sollte darauf geachtet werden, keine schwer verdaulichen oder blähende Lebensmittel zu sich zu nehmen. Am Vortag der Darmspiegelung dürfen die Patienten ein leicht verdauliches Frühstück zu sich nehmen, anschließend sollten sie auf feste Nahrung verzichten. Viel Flüssigkeit in Form von Wasser, Tee oder Brühe hilft dabei, den Darm zu spülen. Am Nachmittag oder Abend sowie am Morgen direkt vor der Untersuchung nimmt der Patient ein Abführmittel ein, das den Darm vollständig entleert. Das Abführmittel wird als Flüssigkeit eingenommen. Hat ein Patient einen trägen Darm, ist es wichtig, dass mit der Ernährungsumstellung früher begonnen wird. 

Wie läuft eine Darmspiegelung ab?

Während der Darmspiegelung führt der Arzt ein flexibles Endoskop (Koloskop) durch den Darm ein. Vor der Untersuchung wird ein Beruhigungsmittel verabreicht, sodass die meisten Patienten die Untersuchung kaum wahrnehmen. Die Untersuchung dauert in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten und ist eine der sichersten Methoden zur Früherkennung von Darmkrebs.

Was passiert, wenn Polypen entdeckt werden?

Polypen werden bei etwa 50% der Patienten während einer Darmspiegelung gefunden. Wenn diese klein und unauffällig sind, reicht in der Regel eine Nachuntersuchung nach 10 Jahren. Größere oder auffälligere Polypen erfordern jedoch eine frühere Nachsorge (meist nach 3-5 Jahren). Wir verwenden verschiedene Verfahren zur Polypenentfernung, wie die Kaltschlingenabtragung oder Unterwasser-EMR, um die Polypen sicher zu entfernen.

Wie lange dauert die Darmspiegelung und wie geht es danach weiter?

Die Darmspiegelung dauert in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten. Direkt nach der Untersuchung können Sie wieder essen und trinken. Es wird jedoch empfohlen, für 24 Stunden nach der Untersuchung keine Maschinen zu bedienen oder Auto zu fahren, da die Wirkung des Beruhigungsmittels nachwirken kann. Die Nachsorge hängt von den Ergebnissen der Untersuchung ab.

Darmspiegelung – Was danach beachten?

Da die Darmspiegelung in der Regel ein ambulanter Eingriff ist, kann der Patient noch am gleichen Tag nach Hause. Worauf ein Patient direkt nach der Untersuchung achten muss, finden Sie in den nächsten Abschnitten.

Wann darf ich danach essen?

Nach einer Darmspiegelung darf man wieder ganz normal essen und trinken. Manchmal braucht die Verdauung jedoch einige Tage, bis sie sich wieder eingependelt und sich alles normalisiert hat.

Wann darf ich nach Hause?

Bei einer Sedierung wird empfohlen, dass ein Patient noch 30 bis 60 Minuten überwacht wird. Danach hat sich der Patient erholt haben und kann nach Hause.

Wann darf ich wieder Auto fahren?

Sofern eine Sedierung oder gar eine Vollnarkose verwendet wurde, ist es dem Patienten untersagt aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen. In den ersten 24 Stunden nach dem Eingriff ist das Autofahren, das Fahrradfahren und allgemein eine aktive Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr verboten. Man sollte in diesem Fall also unbedingt eine Begleitperson mitbringen, die einen dann nach Hause fahren kann.

Wie laufen Nachkontrollen nach der Darmspiegelung ab?

Wenn Polypen klein und unauffällig sind, reicht es nach deren Entfernung, die nächste Darmspiegelung in etwa 10 Jahren durchzuführen. Werden jedoch größere oder auffälligere Polypen entfernt, ist eine frühere Kontrolle erforderlich, meist innerhalb von 3 bis 5 Jahren. Die regelmäßige Überwachung stellt sicher, dass mögliche neue Polypen frühzeitig entdeckt und entfernt werden können, um das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu minimieren.

Wie kann ich einen Termin für eine Darmspiegelung bei Vivomed in Bern buchen?

Um eine Darmspiegelung bei Vivomed Gastroenterologie Bern zu buchen, können Sie einfach unseren Online-Terminservice nutzen oder uns direkt anrufen. Unser Team hilft Ihnen, einen passenden Termin zu finden und beantwortet alle Ihre Fragen zur Vorbereitung.

Nebenwirkungen und Risiken

Die Darmspiegelung ist eine sichere Untersuchung, aber es können leichte Beschwerden wie Blähungen auftreten. In seltenen Fällen können Blutungen oder Darmdurchbrüche (Darmperforationen) auftreten, die sofort behandelt werden müssen. Ihr Arzt wird Sie über alle Risiken vor der Untersuchung aufklären. Bei 2 bis 3 von 1000 Patienten treten während der Darmspiegelung behandlungsbedürftige Komplikationen auf. Dabei handelt es sich vor allem um kleinere Blutungen, die durch die Entfernung von Polypen ausgelöst werden. Die meisten Blutungen lassen sich ambulant behandeln. Da der Darm für die Untersuchung mit Gas geweitet wird, klagen einige Patienten gelegentlich über leichte Schmerzen im Bauch oder Blähungen. 

  • Blutungen 0,3 Prozent
  • Perforation der Darmwand 0,06 Prozent
  • Allergische Reaktion
  • Kreislaufprobleme 

 

Über den Autor: Dr. med. Stefan Schlosser ist Facharzt für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin und hält einen Masterabschluss in Gesundheitsökonomie. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung verfügt er über einen breiten klinischen und wissenschaftlichen Erfahrungsschatz. Er ist spezialisiert auf interventionelle minimalinvasive Endoskopie, Funktionsdiagnostik und Endobariatrie. Dr. Schlosser engagiert sich als Kursleiter der SGUM in der Ultraschallausbildung junger Ärzt:innen und ist Mitglied der Schweizer, Europäischen und Amerikanischen Gesellschaft für Gastroenterologie (SGG, ESGE, ASGE). Er arbeitet in einer SIWF-anerkannten ambulanten Weiterbildungsstätte in Bern.