Darmkrebsvorsorge in Bern – frühzeitig vorsorgen bei Vivomed und Leben retten

Darmkrebsfrüherkennung ab 50 Jahren mit Vorsorgekoloskopie oder FIT-Stuhltest – bei Vivomed, Ihrer gastroenterologischen Praxis im Zentrum von Bern.

Die Darmkrebsvorsorge gehört zu den wichtigsten Massnahmen der Krebsfrüherkennung. Darmkrebs entwickelt sich häufig über mehrere Jahre aus zunächst gutartigen Veränderungen der Darmschleimhaut, sogenannten Darmpolypen.

Eine regelmässige Vorsorge ermöglicht es, Darmkrebs bereits in einem frühen Stadium zu erkennen. Durch die Entfernung bestimmter Krebsvorstufen während einer Darmspiegelung (Koloskopie) kann die Entstehung von Darmkrebs sogar verhindert werden.

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern bieten wir moderne Vorsorgekoloskopien mit hochauflösender Endoskopietechnik und individueller Sedierung an. Wir beraten Sie auch bei der Wahl zwischen einer Darmspiegelung und einem immunologischen Stuhltest (FIT).

Für beschwerdefreie Personen mit durchschnittlichem Darmkrebsrisiko wird in der Schweiz eine strukturierte Darmkrebsfrüherkennung im Alter von 50 bis 74 Jahren empfohlen.

Im Kanton Bern besteht dafür ein organisiertes Darmkrebs-Screening-Programm mit vergünstigtem beziehungsweise franchisebefreitem Zugang unter den geltenden Teilnahmebedingungen.

Unser Ziel ist eine wirksame, qualitätsgesicherte Darmkrebsvorsorge, die sich an Ihrem persönlichen Risiko und Ihren Bedürfnissen orientiert.

Darmkrebsvorsorge – das Wichtigste auf einen Blick

  • Empfohlenes Alter: 50 bis 74 Jahre bei durchschnittlichem Darmkrebsrisiko.
  • Vorsorgekoloskopie: In der Regel alle zehn Jahre bei unauffälliger Untersuchung.
  • FIT-Stuhltest: Alle zwei Jahre als alternative Vorsorgemethode.
  • Besonderer Vorteil der Koloskopie: Darmpolypen können häufig sofort entfernt werden.
  • Positiver FIT: Erfordert eine weiterführende Darmspiegelung.
  • Familiäre Vorbelastung: Gegebenenfalls frühere oder häufigere Koloskopien notwendig.
  • Kantonales Screening Bern: Für berechtigte Personen von 50 bis 74 Jahren nach vorgängiger Registrierung.
  • Kostenübernahme: Im Rahmen der geltenden Schweizer Krankenversicherungsregelungen; im kantonalen Programm grundsätzlich ohne Franchise, der Selbstbehalt bleibt vorbehalten.

Die Darmkrebsvorsorge richtet sich in erster Linie an Menschen ohne Beschwerden. Bei Blut im Stuhl, unklarer Blutarmut, anhaltenden Veränderungen der Stuhlgewohnheiten oder anderen Warnzeichen ist eine gezielte diagnostische Abklärung erforderlich.

Warum ist die Darmkrebsvorsorge so wichtig?

Darmkrebs (kolorektales Karzinom) gehört in der Schweiz zu den häufigsten Krebserkrankungen. Jährlich erkranken mehrere Tausend Menschen neu daran.

Ein besonderes Problem besteht darin, dass Darmkrebs und seine Vorstufen über längere Zeit keine Beschwerden verursachen können. Wenn Symptome wie Blut im Stuhl, Veränderungen der Stuhlgewohnheiten oder eine Blutarmut auftreten, kann die Erkrankung bereits fortgeschritten sein.

Die Darmkrebsvorsorge setzt deshalb an, bevor Beschwerden auftreten.

Wie entsteht Darmkrebs?

Viele Darmkrebserkrankungen entwickeln sich aus zunächst gutartigen Veränderungen der Darmschleimhaut.

Zu diesen Krebsvorstufen gehören insbesondere bestimmte adenomatöse und serratierte Darmpolypen.

Der Übergang von einem gutartigen Polypen zu einer bösartigen Erkrankung kann sich über mehrere Jahre erstrecken.

Durch die frühzeitige Erkennung und Entfernung geeigneter Vorstufen lässt sich das Risiko einer späteren Darmkrebserkrankung senken.

Kann eine Darmspiegelung Darmkrebs verhindern?

Ja. Die Vorsorgekoloskopie kann nicht nur bestehende Tumoren frühzeitig erkennen, sondern auch bestimmte Vorstufen entfernen, bevor daraus Krebs entsteht.

Damit unterscheidet sich die Darmkrebsvorsorge von vielen anderen Früherkennungsuntersuchungen: Sie bietet sowohl die Möglichkeit zur Früherkennung als auch zur tatsächlichen Krebsprävention.

Keine Vorsorgemethode kann Darmkrebs allerdings mit absoluter Sicherheit verhindern oder ausschliessen.

Ab welchem Alter ist eine Darmkrebsvorsorge sinnvoll?

Die Schweizer Krebsliga empfiehlt die Darmkrebsfrüherkennung für Menschen mit durchschnittlichem Risiko im Alter von 50 bis 74 Jahren.

Als Vorsorgemethoden stehen insbesondere die Darmspiegelung und der immunologische Stuhltest zur Verfügung.

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Früherkennungsuntersuchungen unter den geltenden Voraussetzungen seit Juli 2025 bis zum vollendeten 74. Lebensjahr.

Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren

Bei durchschnittlichem Risiko und fehlenden Beschwerden ist ab dem 50. Lebensjahr eine regelmässige Darmkrebsfrüherkennung sinnvoll.

Sie haben grundsätzlich die Wahl zwischen:

  • einem FIT-Stuhltest alle zwei Jahre oder
  • einer Vorsorgekoloskopie alle zehn Jahre bei unauffälligem Befund.

Welche Methode geeigneter ist, hängt von Ihren persönlichen Präferenzen, früheren Untersuchungen und möglichen Risikofaktoren ab.

Darmkrebsvorsorge vor dem 50. Lebensjahr

Bei erhöhtem Darmkrebsrisiko kann eine Vorsorge bereits vor dem 50. Lebensjahr angezeigt sein.

Dies betrifft beispielsweise Menschen mit:

  • Darmkrebs bei nahen Angehörigen.
  • Bestimmten erblichen Tumorsyndromen wie dem Lynch-Syndrom.
  • Familiärer adenomatöser Polyposis oder anderen Polyposissyndromen.
  • Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen mit länger bestehendem Dickdarmbefall.
  • Bestimmten früheren Polypenbefunden.

In solchen Fällen werden Beginn und Untersuchungsintervalle individuell festgelegt.

Darmkrebsvorsorge nach dem 74. Lebensjahr

Auch nach dem 74. Lebensjahr kann eine weitere Darmkrebsfrüherkennung sinnvoll sein.

Die Entscheidung richtet sich jedoch besonders nach dem allgemeinen Gesundheitszustand, früheren Vorsorgeuntersuchungen, der Lebenserwartung und den individuellen Risiken.

Eine routinemässige Fortsetzung ist nicht für alle Personen gleichermassen sinnvoll.

Welche Methoden der Darmkrebsvorsorge gibt es?

Für Menschen mit durchschnittlichem Darmkrebsrisiko stehen in der Schweiz zwei etablierte Hauptmethoden zur Verfügung.

1. Darmspiegelung (Koloskopie) – direkte Untersuchung und Polypenentfernung

Die Vorsorgekoloskopie ermöglicht die direkte Untersuchung der gesamten Dickdarmschleimhaut.

Bei der Untersuchung wird ein flexibles Endoskop mit hochauflösender Kamera über den After eingeführt.

Die Schleimhaut wird sorgfältig auf Darmpolypen, entzündliche Veränderungen und tumorverdächtige Befunde untersucht.

Ein wichtiger Vorteil der Koloskopie besteht darin, dass viele Darmpolypen bereits während derselben Untersuchung entfernt werden können.

Vorteile der Vorsorgekoloskopie

  • Direkte Untersuchung des gesamten Dickdarms.
  • Erkennung von Polypen und anderen Schleimhautveränderungen.
  • Häufig unmittelbare Entfernung von Krebsvorstufen.
  • Gezielte Gewebeentnahme bei unklaren Befunden.
  • Bei unauffälliger Untersuchung normalerweise zehnjähriges Vorsorgeintervall.

Die Koloskopie erfordert eine gründliche Darmreinigung und wird bei Vivomed in der Regel unter Sedierung durchgeführt.

Mehr zur Darmspiegelung bei Vivomed Bern: Vorbereitung, Ablauf und Risiken →

2. FIT-Stuhltest – immunologischer Test auf verborgenes Blut

Der immunologische Stuhltest (FIT, Fecal Immunochemical Test) untersucht eine kleine Stuhlprobe auf menschliches Blut, das mit blossem Auge häufig nicht erkennbar ist.

Ein positiver Test kann auf verschiedene Ursachen zurückgehen, beispielsweise Polypen, Blutungen oder Darmkrebs.

Der FIT ist einfach durchzuführen und benötigt keine Darmreinigung oder Sedierung.

Vorteile des FIT-Stuhltests

  • Durchführung zu Hause.
  • Keine invasive Untersuchung.
  • Keine Darmvorbereitung erforderlich.
  • Keine Sedierung notwendig.
  • Regelmässige Früherkennung im Abstand von zwei Jahren möglich.

Der FIT erkennt jedoch nicht jeden Darmkrebs und nicht jede relevante Krebsvorstufe. Insbesondere Polypen, die nicht bluten, können unentdeckt bleiben.

Ein negativer FIT schliesst deshalb Darmkrebs nicht mit absoluter Sicherheit aus.

Bei einem positiven FIT-Stuhltest ist eine Koloskopie erforderlich, um die Blutungsursache abzuklären.

Darmspiegelung oder FIT-Stuhltest – welche Darmkrebsvorsorge ist besser?

Beide Methoden können zur Früherkennung von Darmkrebs beitragen. Sie unterscheiden sich jedoch in ihrem Ablauf, ihren Möglichkeiten und den notwendigen Untersuchungsintervallen.

Merkmal Darmspiegelung FIT-Stuhltest
Untersuchungsart Endoskopisch Stuhlprobe
Reguläres Intervall 10 Jahre 2 Jahre
Darmpolypen sichtbar Ja Nein, nur mögliche Blutung
Polypenentfernung Während der Untersuchung möglich Nicht möglich
Darmreinigung Erforderlich Nicht erforderlich
Sedierung In der Regel möglich Nicht erforderlich
Bei positivem Befund Weitere Abklärung je nach Ergebnis Koloskopie erforderlich

Die Darmspiegelung bietet den Vorteil, Polypen direkt erkennen und entfernen zu können.

Der FIT ist hingegen eine weniger aufwendige und nichtinvasive Alternative, sofern er regelmässig wiederholt wird und bei positivem Ergebnis eine vollständige Darmspiegelung erfolgt.

Bei erhöhtem familiärem oder genetischem Risiko ist die Koloskopie häufig die bevorzugte Vorsorgemethode.

Darmkrebs-Screening im Kanton Bern – wer kann teilnehmen?

Im Kanton Bern besteht ein organisiertes Darmkrebs-Screening-Programm für berechtigte Einwohnerinnen und Einwohner.

Das Programm richtet sich insbesondere an beschwerdefreie Personen im Alter von 50 bis 74 Jahren mit durchschnittlichem Darmkrebsrisiko.

Teilnahmebedingungen für das kantonale Screening

Zu den wesentlichen Voraussetzungen gehören:

  • Wohnsitz im Kanton Bern.
  • Alter zwischen 50 und 74 Jahren.
  • Keine aktuellen abklärungsbedürftigen Darmbeschwerden.
  • Durchschnittliches Darmkrebsrisiko.
  • Keine noch nicht fällige Vorsorgekoloskopie innerhalb der letzten zehn Jahre.
  • Vorgängige Registrierung im kantonalen Screening-Programm.

Personen, die wegen einer familiären Vorbelastung, früherer Polypen oder bestimmter chronischer Erkrankungen engmaschigere Kontrollen benötigen, werden in der Regel ausserhalb des regulären Screening-Programms betreut.

Wie funktioniert die Anmeldung zum Darmkrebs-Screening Bern?

Für eine Vorsorgekoloskopie im kantonalen Screening-Programm ist die Registrierung vor der Untersuchung zwingend erforderlich.

  1. Prüfen Sie Ihre Teilnahmeberechtigung beim Darmkrebs-Screening des Kantons Bern.
  2. Fordern Sie bei Bedarf eine Einladung mit persönlicher Referenznummer an.
  3. Registrieren Sie sich online und schliessen Sie die erforderliche Einwilligung ab.
  4. Vereinbaren Sie anschliessend einen Termin für die Screening-Koloskopie bei Vivomed.
  5. Teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, dass die Untersuchung im kantonalen Screening-Programm erfolgt.

Auch wenn Ihre Hausarztpraxis bereits eine Darmspiegelung empfohlen hat, muss die Registrierung für die Teilnahme am Screening-Programm separat erfolgen.

Jetzt für das Darmkrebs-Screening im Kanton Bern registrieren →

Nach erfolgreicher Registrierung einen Termin bei Vivomed vereinbaren →

Wann ist eine diagnostische Darmspiegelung statt einer Vorsorge notwendig?

Die Teilnahme an einem Screening-Programm ist für beschwerdefreie Personen mit durchschnittlichem Risiko vorgesehen.

Bei bestehenden Beschwerden geht es dagegen um die Abklärung einer möglichen Erkrankung.

Eine diagnostische Koloskopie kann insbesondere angezeigt sein bei:

  • Blut im Stuhl.
  • Unklarer Eisenmangelanämie.
  • Neu aufgetretenen, anhaltenden Veränderungen der Stuhlgewohnheiten.
  • Ungewolltem Gewichtsverlust.
  • Unklaren länger anhaltenden Bauchbeschwerden mit Warnzeichen.
  • Positivem FIT-Stuhltest.

Wichtig: Warten Sie bei Warnzeichen nicht auf einen regulären Screening-Termin. Besprechen Sie die Beschwerden zeitnah mit Ihrem Hausarzt oder einem Gastroenterologen.

Eine starke Blutung, schwere Bauchschmerzen oder Kreislaufprobleme können eine notfallmässige Abklärung erforderlich machen.

Wie läuft eine Vorsorgekoloskopie bei Vivomed Bern ab?

1. Anmeldung und medizinische Vorbereitung

Vor der Untersuchung erhalten Sie Informationen zum Ablauf, zur Darmreinigung und zu wichtigen Medikamenten.

Besonders relevant sind blutverdünnende Medikamente, Insulin und andere Diabetesmedikamente sowie bestimmte Medikamente, die die Magenentleerung beeinflussen.

2. Darmreinigung

Damit die Darmschleimhaut zuverlässig untersucht werden kann, muss der Dickdarm vor der Koloskopie gründlich gereinigt werden.

Hierfür erhalten Sie ein spezielles Abführmittel und schriftliche Vorbereitungsanweisungen.

Häufig wird die Einnahme in zwei Abschnitte aufgeteilt, beispielsweise am Vorabend und am Untersuchungstag.

3. Darmspiegelung im Kurzschlaf

Die Koloskopie erfolgt bei Vivomed üblicherweise unter einer individuell angepassten Sedierung.

Dadurch wird die Untersuchung von den meisten Patientinnen und Patienten kaum oder nicht bewusst wahrgenommen.

Die Untersuchung dauert häufig ungefähr 20 bis 45 Minuten. Bei zusätzlichen Eingriffen kann sie länger dauern.

4. Polypenentfernung bei Bedarf

Werden während der Darmspiegelung geeignete Polypen entdeckt, können diese häufig unmittelbar entfernt werden.

Die entfernten Veränderungen werden abhängig vom Befund histologisch untersucht.

5. Erholung und Befundbesprechung

Nach einer Untersuchung unter Sedierung erfolgt eine Überwachung in unserem Aufwachraum.

Die wesentlichen endoskopischen Befunde besprechen wir in der Regel noch am Untersuchungstag.

Wenn Polypen entfernt oder Gewebeproben entnommen wurden, wird nach Vorliegen der histologischen Ergebnisse das weitere Vorgehen festgelegt.

Nach einer Sedierung dürfen Sie für die vorgegebene Zeit nicht selbst Auto fahren. Bei Vivomed empfehlen wir in der Regel, für 24 Stunden kein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen.

Wann ist die nächste Darmkrebsvorsorge notwendig?

Bei durchschnittlichem Risiko gelten folgende reguläre Untersuchungsintervalle:

  • Unauffällige Vorsorgekoloskopie: Normalerweise erneute Untersuchung nach zehn Jahren.
  • Negativer FIT-Stuhltest: Erneuter FIT in der Regel nach zwei Jahren.
  • Positiver FIT-Stuhltest: Diagnostische Koloskopie.
  • Nach Polypenentfernung: Individuelle Kontrolle abhängig von Anzahl, Grösse, Histologie und vollständiger Entfernung der Polypen.
  • Bei erhöhtem Risiko: Individuell angepasstes Vorsorge- oder Überwachungsprogramm.

Nach einer Polypenentfernung gibt es kein einheitliches Kontrollintervall für alle Patienten. Die Nachsorge richtet sich nach den aktuellen fachlichen Empfehlungen und dem individuellen Befund.

Welche Risiken hat eine Vorsorgekoloskopie?

Die Darmspiegelung ist ein etabliertes Verfahren mit insgesamt niedrigem Komplikationsrisiko.

Dennoch können wie bei jeder endoskopischen Untersuchung unerwünschte Ereignisse auftreten.

  • Vorübergehende Blähungen und Bauchbeschwerden.
  • Blutungen, insbesondere nach einer Polypenentfernung.
  • Selten Verletzungen der Darmwand (Perforation).
  • Reaktionen auf Sedationsmedikamente.
  • Atem- oder Kreislaufprobleme während der Sedierung.

Das individuelle Risiko hängt insbesondere vom Gesundheitszustand, möglichen Begleiterkrankungen und notwendigen zusätzlichen Eingriffen ab.

Vor der Untersuchung erfolgt eine persönliche ärztliche Risikoaufklärung.

Wer übernimmt die Kosten der Darmkrebsvorsorge in der Schweiz?

Die Schweizer Grundversicherung übernimmt im Alter von 50 bis 74 Jahren unter den geltenden Voraussetzungen die Kosten einer Darmkrebsfrüherkennung mittels FIT-Stuhltest alle zwei Jahre oder Koloskopie alle zehn Jahre.

Kosten im kantonalen Darmkrebs-Screening-Programm Bern

Bei Teilnahme am organisierten Screening-Programm des Kantons Bern sind die vorgesehenen Früherkennungsuntersuchungen grundsätzlich von der Franchise befreit.

Der gesetzliche Selbstbehalt bleibt jedoch grundsätzlich bestehen.

Voraussetzung sind die Erfüllung der Teilnahmebedingungen und die korrekte Registrierung vor der Untersuchung.

Kosten ausserhalb eines kantonalen Screening-Programms

Auch ausserhalb eines organisierten Screening-Programms kann die Darmkrebsfrüherkennung im vorgesehenen Alter von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden.

Je nach Versicherungsmodell und Abrechnung gelten jedoch die üblichen Regeln zu Franchise und Selbstbehalt.

Bei medizinisch begründeten Beschwerden handelt es sich um eine diagnostische Untersuchung, für die andere Voraussetzungen gelten.

Darmkrebsrisiko senken – was kann ich selbst tun?

Neben der strukturierten Früherkennung kann ein gesunder Lebensstil dazu beitragen, das persönliche Darmkrebsrisiko zu senken.

Zu den empfohlenen Massnahmen gehören:

  • Regelmässige körperliche Aktivität.
  • Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung.
  • Ein möglichst gesundes Körpergewicht.
  • Begrenzung des Konsums von verarbeitetem Fleisch und übermässigem rotem Fleisch.
  • Verzicht auf Rauchen.
  • Möglichst geringer Alkoholkonsum.

Diese Massnahmen ergänzen die Darmkrebsvorsorge, ersetzen aber eine empfohlene Früherkennungsuntersuchung nicht.

Warum Darmkrebsvorsorge bei Vivomed – Gastroenterologie Bern?

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern verbinden wir moderne hochauflösende Endoskopie mit langjähriger fachärztlicher Erfahrung und persönlicher Betreuung.

Unsere Praxis bietet:

  • Moderne Vorsorgekoloskopie: Hochauflösende Untersuchung der Dickdarmschleimhaut.
  • Polypenentfernung: Entfernung geeigneter Krebsvorstufen während der Untersuchung.
  • Schonende Sedierung: Für eine möglichst angenehme Darmspiegelung.
  • Qualitätsorientierte Untersuchung: Sorgfältige Darmvorbereitung, strukturierte Schleimhautbeurteilung und Dokumentation.
  • Individuelle Risikobeurteilung: Berücksichtigung familiärer Vorbelastung und früherer Polypenbefunde.
  • Teilnahme am kantonalen Screening: Vorsorgekoloskopie nach vorgängiger Registrierung und Erfüllung der Teilnahmebedingungen.
  • Zentrale Lage: Praxis am Waisenhausplatz im Zentrum von Bern.

Darmkrebsvorsorge bei Vivomed Bern – jetzt anmelden

Sie sind zwischen 50 und 74 Jahre alt und möchten eine Darmspiegelung zur Darmkrebsfrüherkennung durchführen lassen?

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern beraten wir Sie zur geeigneten Vorsorgemethode und bieten moderne Vorsorgekoloskopien an.

Teilnahme am kantonalen Screening-Programm Bern

Wenn Sie am kantonalen Screening-Programm teilnehmen möchten, registrieren Sie sich bitte zuerst über die offizielle Website.

Schritt 1: Für das Darmkrebs-Screening Bern registrieren →

Schritt 2: Nach der Registrierung Termin bei Vivomed buchen →

Individuelle Beratung und diagnostische Darmspiegelung

Bei Beschwerden, familiärem Risiko oder einer speziellen medizinischen Fragestellung beraten wir Sie unabhängig vom regulären Screening-Programm.

Vivomed kontaktieren – Gastroenterologie Bern →

Häufige Fragen zur Darmkrebsvorsorge und zum Darmkrebs-Screening

Ab welchem Alter wird die Darmkrebsvorsorge in der Schweiz empfohlen?

Die Schweizer Krebsliga empfiehlt eine regelmässige Darmkrebsfrüherkennung für beschwerdefreie Personen mit durchschnittlichem Risiko im Alter von 50 bis 74 Jahren.

Bei familiärer Vorbelastung oder bestimmten Vorerkrankungen kann eine frühere Untersuchung notwendig sein.

Wie oft sollte eine Darmkrebsvorsorge durchgeführt werden?

Bei durchschnittlichem Risiko stehen zwei etablierte Methoden zur Verfügung:

  • Darmspiegelung (Koloskopie): In der Regel alle zehn Jahre bei unauffälligem Befund.
  • FIT-Stuhltest: Alle zwei Jahre.

Bei Polypen, familiärer Vorbelastung oder bestimmten chronischen Darmerkrankungen können andere Untersuchungsintervalle notwendig sein.

Ist eine Darmspiegelung oder ein FIT-Stuhltest besser?

Beide Methoden können zur Darmkrebsfrüherkennung eingesetzt werden.

Die Darmspiegelung ermöglicht die direkte Untersuchung des gesamten Dickdarms und die Entfernung geeigneter Krebsvorstufen.

Der FIT-Stuhltest ist weniger aufwendig und kann zu Hause durchgeführt werden. Er muss jedoch alle zwei Jahre wiederholt werden. Bei einem positiven Ergebnis ist eine Koloskopie notwendig.

Welche Methode sinnvoller ist, hängt von Ihrem persönlichen Risiko und Ihren Präferenzen ab.

Was bedeutet ein positiver FIT-Stuhltest?

Ein positiver FIT bedeutet, dass in der Stuhlprobe Blut nachgewiesen wurde.

Dies kann unterschiedliche Ursachen haben und bedeutet nicht automatisch, dass Darmkrebs vorliegt.

Zur Abklärung der Blutungsquelle ist jedoch eine Darmspiegelung notwendig.

Ein wiederholter FIT ersetzt diese diagnostische Abklärung nicht.

Kann Darmkrebs entstehen, obwohl der FIT negativ ist?

Ja. Ein negativer FIT schliesst Darmkrebs und bestimmte Krebsvorstufen nicht vollständig aus.

Insbesondere Veränderungen, die zum Untersuchungszeitpunkt nicht bluten, können unentdeckt bleiben.

Deshalb muss der FIT im Rahmen der regulären Vorsorge alle zwei Jahre wiederholt werden.

Bei Beschwerden wie Blut im Stuhl oder unklarer Eisenmangelanämie ist unabhängig vom FIT-Ergebnis eine ärztliche Abklärung notwendig.

Kann eine Darmspiegelung Darmkrebs verhindern?

Ja. Viele Darmkrebserkrankungen entwickeln sich aus zunächst gutartigen Polypen.

Wenn geeignete Krebsvorstufen während einer Vorsorgekoloskopie erkannt und entfernt werden, kann die Entstehung bestimmter Darmkrebserkrankungen verhindert werden.

Ein vollständiger Schutz vor Darmkrebs ist jedoch auch durch eine regelmässige Vorsorge nicht garantiert.

Ist eine Vorsorgekoloskopie schmerzhaft?

Bei Vivomed wird die Darmspiegelung in der Regel unter einer individuell angepassten Sedierung durchgeführt.

Die meisten Patientinnen und Patienten nehmen die Untersuchung dadurch kaum oder nicht bewusst wahr.

Nach der Untersuchung können vorübergehend leichte Blähungen oder Bauchbeschwerden auftreten.

Wie bereite ich mich auf eine Vorsorgekoloskopie vor?

Vor der Darmspiegelung muss der Dickdarm gründlich gereinigt werden.

Hierfür erhalten Sie einen speziellen Vorbereitungsplan mit Ernährungsempfehlungen und einem Abführmittel.

Häufig erfolgt die Einnahme des Reinigungspräparats aufgeteilt am Vorabend und am Untersuchungstag.

Bitte befolgen Sie genau die schriftlichen Anweisungen von Vivomed.

Wie lange dauert eine Vorsorgekoloskopie?

Die Darmspiegelung dauert häufig etwa 20 bis 45 Minuten.

Wenn Polypen entfernt oder weitere Massnahmen durchgeführt werden, kann sie länger dauern.

Für Vorbereitung, Sedierung, Erholung und Befundbesprechung sollten Sie zusätzliche Zeit einplanen.

Was passiert, wenn während der Darmspiegelung Polypen gefunden werden?

Viele Darmpolypen können direkt während der Untersuchung entfernt werden.

Je nach Grösse und Beschaffenheit kommen unterschiedliche endoskopische Verfahren zum Einsatz.

Die entfernten Polypen werden gegebenenfalls histologisch untersucht. Das weitere Kontrollintervall richtet sich nach Anzahl, Grösse, Histologie und vollständiger Entfernung der Veränderungen.

Wie oft muss ich nach einer Polypenentfernung zur Darmspiegelung?

Nach einer Polypenentfernung hängt das Kontrollintervall vom individuellen Befund ab.

Wichtige Faktoren sind Anzahl und Grösse der Polypen, die histologische Untersuchung und die Vollständigkeit der Entfernung.

Je nach Risikokonstellation kann eine erneute Darmspiegelung nach wenigen Monaten, nach mehreren Jahren oder erst nach zehn Jahren empfohlen werden.

Essen vor der Darmspiegelung?

Etwa drei Tage vor der Untersuchung sollten Patienten keine körnerhaltigen Lebensmittel mehr verzehren. Dazu gehören auch körnerhaltige Früchte wie beispielsweise Beeren oder Kiwis. 24 Stunden vor der Untersuchung sollte darauf geachtet werden, keine schwer verdaulichen oder blähende Lebensmittel zu sich zu nehmen. Am Vortag der Darmspiegelung dürfen die Patienten ein leicht verdauliches Frühstück zu sich nehmen, anschließend sollten sie auf feste Nahrung verzichten. Viel Flüssigkeit in Form von Wasser, Tee oder Brühe hilft dabei, den Darm zu spülen. Am Nachmittag oder Abend sowie am Morgen direkt vor der Untersuchung nimmt der Patient ein Abführmittel ein, das den Darm vollständig entleert. Das Abführmittel wird als Flüssigkeit eingenommen. Hat ein Patient einen trägen Darm, ist es wichtig, dass mit der Ernährungsumstellung früher begonnen wird. 

Wie läuft eine Darmspiegelung ab?

Während der Darmspiegelung führt der Arzt ein flexibles Endoskop (Koloskop) durch den Darm ein. Vor der Untersuchung wird ein Beruhigungsmittel verabreicht, sodass die meisten Patienten die Untersuchung kaum wahrnehmen. Die Untersuchung dauert in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten und ist eine der sichersten Methoden zur Früherkennung von Darmkrebs.

Wie lange dauert die Darmspiegelung und wie geht es danach weiter?

Die Darmspiegelung dauert in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten. Direkt nach der Untersuchung können Sie wieder essen und trinken. Es wird jedoch empfohlen, für 24 Stunden nach der Untersuchung keine Maschinen zu bedienen oder Auto zu fahren, da die Wirkung des Beruhigungsmittels nachwirken kann. Die Nachsorge hängt von den Ergebnissen der Untersuchung ab.

Darmspiegelung – Was danach beachten?

Da die Darmspiegelung in der Regel ein ambulanter Eingriff ist, kann der Patient noch am gleichen Tag nach Hause. Worauf ein Patient direkt nach der Untersuchung achten muss, finden Sie in den nächsten Abschnitten.

Wann darf ich danach essen?

Nach einer Darmspiegelung darf man wieder ganz normal essen und trinken. Manchmal braucht die Verdauung jedoch einige Tage, bis sie sich wieder eingependelt und sich alles normalisiert hat.

Kann ich nach einer Darmspiegelung direkt nach Hause gehen?

Die Vorsorgekoloskopie erfolgt bei Vivomed normalerweise ambulant.

Nach einer Sedierung werden Sie in unserem Aufwachraum betreut, bis Sie ausreichend wach und kreislaufstabil sind.

Anschliessend können Sie in der Regel nach Hause gehen.

Wann darf ich nach einer Darmspiegelung wieder Auto fahren?

Nach einer Darmspiegelung unter Sedierung dürfen Sie für die vorgegebene Zeit nicht selbst Auto fahren.

Bei Vivomed empfehlen wir in der Regel, für 24 Stunden nach der Sedierung kein Fahrzeug zu führen und keine Maschinen zu bedienen.

Organisieren Sie nach Möglichkeit eine Begleitperson für den Heimweg.

Wie laufen Nachkontrollen nach der Darmspiegelung ab?

Wenn Polypen klein und unauffällig sind, reicht es nach deren Entfernung, die nächste Darmspiegelung in etwa 10 Jahren durchzuführen. Werden jedoch größere oder auffälligere Polypen entfernt, ist eine frühere Kontrolle erforderlich, meist innerhalb von 3 bis 5 Jahren. Die regelmäßige Überwachung stellt sicher, dass mögliche neue Polypen frühzeitig entdeckt und entfernt werden können, um das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu minimieren.

Wer kann am Darmkrebs-Screening-Programm des Kantons Bern teilnehmen?

Das kantonale Screening-Programm richtet sich an Personen von 50 bis 74 Jahren mit Wohnsitz im Kanton Bern, die keine abklärungsbedürftigen Darmbeschwerden haben und ein durchschnittliches Darmkrebsrisiko aufweisen.

Weitere Voraussetzungen betreffen unter anderem bereits durchgeführte Vorsorgeuntersuchungen und die individuelle Risikosituation.

Für die Teilnahme ist eine vorgängige Registrierung notwendig.

Muss ich mich vor der Darmspiegelung für das Screening-Programm registrieren?

Ja. Für eine Koloskopie im kantonalen Darmkrebs-Screening-Programm Bern ist die Registrierung vor der Untersuchung zwingend erforderlich.

Die Registrierung erfolgt über die offizielle Website des Screening-Programms. Dafür benötigen Sie eine persönliche Referenznummer.

Auch bei einer bereits bestehenden hausärztlichen Zuweisung ist eine separate Registrierung notwendig, wenn die Untersuchung im Programm erfolgen soll.

Hier für das Darmkrebs-Screening Bern registrieren →

Wie kann ich eine Vorsorgekoloskopie bei Vivomed Bern buchen?

Wenn Sie am kantonalen Darmkrebs-Screening-Programm teilnehmen möchten, müssen Sie zuerst die Registrierung und Einwilligung abschliessen.

Anschliessend können Sie bei Vivomed einen Termin vereinbaren.

Schritt 1: Registrierung für das Screening-Programm →

Schritt 2: Termin bei Vivomed buchen →

Für individuelle Fragen oder diagnostische Untersuchungen können Sie uns auch direkt kontaktieren.

Vivomed – Gastroenterologie Bern kontaktieren →

Wie oft sollte eine Darmkrebsvorsorge erfolgen?
  • Bei unauffälligem Befund: meist alle 10 Jahre
  • Bei Polypen: individuell kürzere Kontrollintervalle
  • Bei erhöhtem Risiko: angepasstes Vorsorgekonzept

Die Intervalle werden stets auf Ihre persönliche und familiäre StephanSituation abgestimmt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Darmkrebsvorsorge?

In der Schweiz übernimmt die Grundversicherung unter den geltenden Voraussetzungen die Darmkrebsfrüherkennung für Personen von 50 bis 74 Jahren mittels FIT-Stuhltest alle zwei Jahre oder Darmspiegelung alle zehn Jahre.

Bei Teilnahme an einem organisierten kantonalen Screening-Programm ist die vorgesehene Untersuchung grundsätzlich von der Franchise befreit. Der gesetzliche Selbstbehalt bleibt normalerweise bestehen.

Ausserhalb des Programms gelten die üblichen Regelungen zur Kostenbeteiligung.

Benötige ich für eine Vorsorgekoloskopie eine Überweisung?

Bei freier Arztwahl ist eine direkte Anmeldung in der Regel möglich.

Bei Hausarzt-, HMO- oder Telmed-Versicherungsmodellen gelten die jeweiligen Vorgaben des Versicherers.

Für die Teilnahme am kantonalen Screening-Programm bleibt die vorgängige Registrierung unabhängig von einer ärztlichen Zuweisung erforderlich.

Kann ich mit Blut im Stuhl am kantonalen Screening teilnehmen?

Das reguläre Screening-Programm ist für beschwerdefreie Personen vorgesehen.

Wenn Sie Blut im Stuhl, unklare Blutarmut oder andere abklärungsbedürftige Beschwerden haben, ist eine diagnostische Beurteilung ausserhalb des Vorsorgeprogramms notwendig.

Bitte wenden Sie sich dafür an Ihren Hausarzt oder direkt an Vivomed.

Was gilt bei Darmkrebs in der Familie?

Wenn nahe Angehörige an Darmkrebs erkrankt sind, kann ein erhöhtes persönliches Risiko bestehen.

Je nach familiärer Konstellation ist eine Darmspiegelung bereits vor dem 50. Lebensjahr oder in kürzeren Abständen empfehlenswert.

Eine individuelle Risikobeurteilung ist deshalb sinnvoll.

Wissenschaftliche Quellen und Empfehlungen

  1. Krebsliga Schweiz. Darmkrebs-Screening-Programm und Früherkennung in der Schweiz.
  2. Kantonales Darmkrebs-Screening-Programm Bern. Teilnahmebedingungen und Einschlusskriterien.
  3. Kantonales Darmkrebs-Screening-Programm Bern. Registrierung zur Vorsorgekoloskopie.
  4. US Multi-Society Task Force on Colorectal Cancer. Recommendations for Follow-Up After Colonoscopy and Polypectomy: A Consensus Update. Gastroenterology. 2020.
  5. European Society of Gastrointestinal Endoscopy (ESGE). Post-polypectomy colonoscopy surveillance guideline – Update 2020. Endoscopy. 2020.

 

Über den Autor: Dr. med. Stefan Schlosser ist Facharzt für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin und hält einen Masterabschluss in Gesundheitsökonomie. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung verfügt er über einen breiten klinischen und wissenschaftlichen Erfahrungsschatz. Er ist spezialisiert auf interventionelle minimalinvasive Endoskopie, Funktionsdiagnostik und Endobariatrie. Dr. Schlosser engagiert sich als Kursleiter der SGUM in der Ultraschallausbildung junger Ärzt:innen und ist Mitglied der Schweizer, Europäischen und Amerikanischen Gesellschaft für Gastroenterologie (SGG, ESGE, ASGE). Er arbeitet in einer SIWF-anerkannten ambulanten Weiterbildungsstätte in Bern.