Bauchultraschall in Bern – Abdomensonographie bei Vivomed
Der Bauchultraschall (Abdomensonographie) gehört zu den wichtigsten Untersuchungsverfahren der modernen Gastroenterologie. Er ermöglicht die direkte Darstellung zahlreicher Bauchorgane, ohne dass Röntgenstrahlung oder ein endoskopischer Eingriff erforderlich sind.
Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern setzen wir moderne hochauflösende Ultraschalltechnik zur Abklärung von Bauchschmerzen, auffälligen Leberwerten, Gallensteinen, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und entzündlichen Veränderungen des Darms ein.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Leberdiagnostik und der hochauflösenden Darmsonographie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Bei Bedarf kann die Untersuchung durch spezialisierte Verfahren wie Kontrastmittelsonographie (CEUS), Doppler-Ultraschall, Scherwellen-Elastographie und nichtinvasive Leberfettmessung ergänzt werden.
Die Abdomensonographie erfolgt ambulant, ist in der Regel schmerzfrei und benötigt normalerweise keine Sedierung.
Unser Ziel ist eine präzise, möglichst wenig belastende Diagnostik mit persönlicher ärztlicher Betreuung und einer klaren Empfehlung für das weitere Vorgehen.
Was ist eine Abdomensonographie?
Die Abdomensonographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums.
Dabei wird ein Schallkopf auf die Haut aufgesetzt. Dieser sendet hochfrequente Schallwellen aus, die von den verschiedenen Geweben unterschiedlich reflektiert werden.
Aus den zurückkehrenden Echos erzeugt das Ultraschallgerät Bilder der inneren Organe in Echtzeit.
So können unter anderem die Grösse, Form, Struktur und Lage der Bauchorgane beurteilt werden.
Im Unterschied zur Computertomographie (CT) arbeitet der Ultraschall ohne ionisierende Strahlung.
Die Untersuchung kann deshalb bei entsprechender medizinischer Indikation wiederholt werden, beispielsweise zur Verlaufskontrolle chronischer Erkrankungen.
Welche Vorteile bietet der Bauchultraschall?
- Keine Strahlenbelastung: Untersuchung mit Ultraschallwellen statt Röntgenstrahlung.
- Schonend: Keine routinemässige Sedierung und kein endoskopischer Eingriff.
- Direkte Bildgebung: Untersuchung der Bauchorgane in Echtzeit.
- Ambulant: In der Regel ohne längeren Aufenthalt möglich.
- Vielseitig: Untersuchung von Leber, Gallenwegen, Pankreas, Milz, Nieren, Darm und Bauchgefässen.
- Erweiterbar: Kombination mit Doppler, Elastographie oder Kontrastmittelultraschall bei entsprechender Indikation.
- Für Verlaufskontrollen geeignet: Beispielsweise bei Leber- und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Die Aussagekraft hängt unter anderem von der untersuchten Organregion, der körperlichen Konstitution, der Darmgasüberlagerung und der konkreten Fragestellung ab.
Welche Organe werden beim Bauchultraschall untersucht?
Die Abdomensonographie ermöglicht die systematische Beurteilung verschiedener Organe des Bauchraums.
Welche Organregionen im Vordergrund stehen, richtet sich nach den Beschwerden und der medizinischen Fragestellung.
Leberultraschall – Fettleber, Leberfibrose und Leberveränderungen
Die Leber lässt sich mit dem konventionellen Ultraschall in vielen Fällen gut beurteilen.
Bei der Untersuchung können insbesondere folgende Veränderungen erkannt oder weiter abgeklärt werden:
- Vergrösserung oder Verkleinerung der Leber.
- Hinweise auf eine Fettleber beziehungsweise metabolische steatotische Lebererkrankung (MASLD).
- Morphologische Veränderungen bei fortgeschrittener Leberfibrose oder Leberzirrhose.
- Leberzysten und bestimmte gutartige Raumforderungen.
- Unklare fokale Leberveränderungen.
- Hinweise auf portale Hypertension und Aszites.
Der konventionelle Ultraschall kann Hinweise auf eine Fettleber oder fortgeschrittene Lebererkrankung liefern. Das genaue Ausmass einer Leberfibrose lässt sich daraus jedoch nicht zuverlässig bestimmen.
Hierfür können ergänzende Untersuchungen wie FibroScan, Scherwellen-Elastographie (SWE) oder eine nichtinvasive Leberfettmessung sinnvoll sein.
Gallenblase und Gallenwege – Gallensteine und Gallestau
Der Bauchultraschall gehört zu den wichtigsten Erstuntersuchungen bei Verdacht auf Erkrankungen der Gallenblase und Gallenwege.
Typische Fragestellungen sind:
- Gallensteine (Cholezystolithiasis).
- Gallenblasenentzündung (Cholezystitis).
- Wandverdickungen und Polypen der Gallenblase.
- Erweiterung der intra- oder extrahepatischen Gallenwege.
- Hinweise auf einen Gallenabflussstau.
Insbesondere bei Schmerzen im rechten Oberbauch kann der Ultraschall wichtige diagnostische Informationen liefern.
Kleine Steine im Hauptgallengang lassen sich jedoch nicht immer zuverlässig mit dem Bauchultraschall erkennen.
Bei entsprechendem Verdacht kann eine ergänzende Endosonographie (EUS) oder MRCP erforderlich sein.
Pankreasultraschall – Untersuchung der Bauchspeicheldrüse
Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) kann bei günstigen Untersuchungsbedingungen im Bauchultraschall dargestellt werden.
Mögliche Fragestellungen sind:
- Unklare Oberbauchbeschwerden.
- Hinweise auf eine Pankreatitis.
- Veränderungen der Pankreasstruktur.
- Zystische Veränderungen.
- Erweiterung des Pankreasgangs.
- Verdacht auf eine Raumforderung.
Die Sicht auf die Bauchspeicheldrüse kann durch Darmgase und die anatomische Lage erheblich eingeschränkt sein.
Ein unauffälliger Bauchultraschall schliesst eine relevante Erkrankung der Bauchspeicheldrüse nicht sicher aus.
Bei unklaren oder auffälligen Befunden stehen ergänzend CT, MRI/MRCP oder die Endosonographie zur Verfügung.
Milz, Nieren und weitere Bauchorgane
Im Rahmen der Abdomensonographie können auch die Milz, Nieren und weitere Strukturen des Bauchraums untersucht werden.
Beispielsweise lassen sich beurteilen:
- Grösse und Struktur der Milz.
- Vergrösserung der Milz (Splenomegalie).
- Nierenzysten und bestimmte Nierenveränderungen.
- Harnstau (Hydronephrose).
- Freie Flüssigkeit im Bauchraum (Aszites).
- Ausgewählte Veränderungen der Bauchgefässe.
Bei urologischen, gynäkologischen oder gefässmedizinischen Spezialfragestellungen kann eine ergänzende fachärztliche Untersuchung erforderlich sein.
Hochauflösende Darmsonographie bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Ein besonderer Schwerpunkt der modernen gastroenterologischen Sonographie ist der Darmultraschall (Intestinal Ultrasound, IUS).
Damit lassen sich bestimmte Veränderungen der Darmwand und angrenzender Strukturen nichtinvasiv beurteilen.
Insbesondere bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa kann die Darmsonographie wichtige Informationen über die entzündliche Aktivität und den Krankheitsverlauf liefern.
Was kann die Darmsonographie zeigen?
Bei geeigneten Untersuchungsbedingungen können beispielsweise folgende Veränderungen beurteilt werden:
- Darmwanddicke: Entzündliche Verdickung betroffener Darmabschnitte.
- Wandschichtung: Veränderungen der normalen Darmwandstruktur.
- Doppler-Signal: Vermehrte Durchblutung bei aktiver Entzündung.
- Mesenteriales Fettgewebe: Entzündlich veränderte Umgebung des Darms.
- Stenosen: Bestimmte entzündliche oder narbige Darmverengungen.
- Komplikationen: Hinweise auf bestimmte Abszesse oder andere Veränderungen bei Morbus Crohn.
Die Untersuchung erfolgt über die Bauchdecke und kann bei entsprechendem Verlauf wiederholt werden.
Darmultraschall zur Verlaufskontrolle bei CED
Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kann der Darmultraschall zur wiederholten Beurteilung der Entzündungsaktivität und des Therapieansprechens eingesetzt werden.
Die Ergebnisse werden zusammen mit Beschwerden, Laborwerten und beispielsweise dem fäkalen Calprotectin interpretiert.
Eine Darmsonographie ersetzt allerdings nicht in jeder Situation eine Darmspiegelung.
Insbesondere zur histologischen Diagnosesicherung, Beurteilung feiner Schleimhautveränderungen und Dysplasieüberwachung bleibt die Koloskopie wichtig.
Mehr zur Darmspiegelung bei Vivomed Bern erfahren →
Wann ist ein Bauchultraschall sinnvoll?
Eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums wird bei zahlreichen Beschwerden und medizinischen Fragestellungen eingesetzt.
Typische Gründe sind:
- Unklare oder wiederkehrende Bauchschmerzen.
- Beschwerden im rechten Oberbauch und Verdacht auf Gallensteine.
- Auffällige Leberwerte.
- Verdacht auf Fettleber oder chronische Lebererkrankung.
- Abklärung von Oberbauchbeschwerden mit möglicher Pankreasbeteiligung.
- Verlaufskontrolle bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.
- Unklare Organvergrösserungen.
- Verdacht auf freie Flüssigkeit im Bauchraum.
- Kontrolle bereits bekannter Leber- oder Bauchorganbefunde.
Die Notwendigkeit einer Ultraschalluntersuchung richtet sich nach den Beschwerden, den klinischen Befunden und bereits vorliegenden Labor- oder Bildgebungsresultaten.
Moderne Ultraschalltechnik bei Vivomed – ARIETTA 850
Bei Vivomed verwenden wir das ARIETTA-850-Ultraschallsystem für die hochauflösende Untersuchung von Bauchorganen und ausgewählten gastroenterologischen Erkrankungen.
Moderne Bildgebungsverfahren unterstützen die differenzierte Darstellung von Organstrukturen, Gewebeveränderungen und Blutfluss.
Die eFocus-Technologie des Systems dient der Optimierung der Ultraschallbildgebung über unterschiedliche Untersuchungstiefen.
Für spezielle Fragestellungen stehen ergänzende Bildgebungsverfahren zur Verfügung.
Ergänzende Ultraschallverfahren bei Vivomed
Kontrastmittelsonographie (CEUS)
Die kontrastmittelverstärkte Ultraschalluntersuchung (CEUS) ermöglicht die dynamische Beurteilung der Durchblutung bestimmter Organ- und Gewebeveränderungen.
Dabei wird ein spezielles Ultraschallkontrastmittel mit gasgefüllten Mikrobläschen intravenös verabreicht.
Die Methode ist besonders bei der weiteren Charakterisierung ausgewählter Leberherde hilfreich.
CEUS verwendet keine ionisierende Strahlung. Vor der Untersuchung werden mögliche Gegenanzeigen und individuelle Risikofaktoren berücksichtigt.
Mehr zum Kontrastmittelultraschall (CEUS) erfahren →
FibroScan und Scherwellen-Elastographie (SWE)
Mit der Leberelastographie kann die Steifigkeit des Lebergewebes nichtinvasiv untersucht werden.
Die Messung kann bei geeigneter Fragestellung zur Einschätzung des Risikos einer fortgeschrittenen Leberfibrose beitragen.
Erhöhte Messwerte müssen im Zusammenhang mit der klinischen Situation interpretiert werden, da beispielsweise Entzündungen oder eine Leberstauung die Lebersteifigkeit beeinflussen können.
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Nichtinvasive Leberfettmessung
Bei Verdacht auf eine Fettleber kann der Ultraschall durch spezielle Verfahren zur quantitativen beziehungsweise semiquantitativen Beurteilung des Leberfettgehalts ergänzt werden.
Bei Vivomed kommen hierfür unter anderem ultraschallbasierte Messmethoden wie der ATT-Index zum Einsatz.
Solche Verfahren können die klinische Beurteilung einer steatotischen Lebererkrankung unterstützen.
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Ultraschallgesteuerte Leberpunktion
Wenn Laboruntersuchungen und Bildgebung eine Lebererkrankung nicht ausreichend erklären, kann eine gezielte Leberbiopsie sinnvoll sein.
Unter Ultraschallkontrolle lässt sich ein geeigneter Punktionsbereich auswählen, um Gewebe zur histologischen Untersuchung zu gewinnen.
Die Notwendigkeit einer Leberbiopsie und die Wahl des Zugangswegs werden individuell beurteilt.
Mehr zur ultraschallgesteuerten Leberpunktion erfahren →
Was ist der Unterschied zwischen Bauchultraschall und Endosonographie?
Beim herkömmlichen Bauchultraschall wird der Schallkopf von aussen auf die Bauchdecke aufgesetzt.
Bei der Endosonographie (EUS) befindet sich ein spezieller Ultraschallkopf dagegen an einem Endoskop, das beispielsweise über den Mund in den Magen oder Zwölffingerdarm eingeführt wird.
Dadurch können bestimmte Organe, insbesondere die Bauchspeicheldrüse, die Gallenwege und tiefere Wandschichten des Verdauungstrakts, aus unmittelbarer Nähe untersucht werden.
Die Endosonographie ist besonders bei speziellen diagnostischen Fragestellungen hilfreich und ermöglicht bei entsprechender Indikation auch eine gezielte Gewebeentnahme.
Mehr zur Endosonographie (EUS) bei Vivomed Bern erfahren →
Welche Grenzen hat die Abdomensonographie?
Obwohl der Bauchultraschall ein vielseitiges Untersuchungsverfahren ist, können nicht sämtliche Erkrankungen damit zuverlässig ausgeschlossen werden.
Die Bildqualität kann insbesondere durch Darmgase, körperliche Voraussetzungen und die anatomische Lage bestimmter Organe eingeschränkt sein.
Auch kleinere oder tiefer gelegene Veränderungen sind nicht immer sicher erkennbar.
Bei unklaren Befunden oder anhaltendem klinischem Verdacht können ergänzende Untersuchungen wie CT, MRI, Gastroskopie, Koloskopie oder Endosonographie erforderlich sein.
Die Wahl der geeigneten Untersuchung richtet sich nach der medizinischen Fragestellung und nicht allein nach der Verfügbarkeit einer bestimmten Technik.
Wie bereite ich mich auf einen Bauchultraschall vor?
Die notwendige Vorbereitung hängt davon ab, welche Organe untersucht werden sollen.
Muss ich für den Bauchultraschall nüchtern sein?
Für eine geplante Untersuchung von Leber, Gallenblase, Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse ist es häufig sinnvoll, etwa sechs Stunden vor der Untersuchung nichts mehr zu essen.
Dadurch wird die Gallenblase weniger stark entleert und die Darstellung bestimmter Oberbauchorgane kann verbessert werden.
Ob und bis wann Wasser getrunken werden darf, richtet sich nach den individuellen Vorbereitungsanweisungen.
Vorbereitung bei Darmsonographie
Bei einer hochauflösenden Darmsonographie ist nicht in jedem Fall eine Nüchternphase erforderlich.
Die Vorbereitung richtet sich nach der jeweiligen Fragestellung und dem geplanten Untersuchungsumfang.
Medikamente vor der Ultraschalluntersuchung
Die meisten regelmässig eingenommenen Medikamente müssen für einen einfachen Bauchultraschall nicht abgesetzt werden.
Bei Diabetes, besonderen Stoffwechselerkrankungen oder längerer Nüchternheit können individuelle Anpassungen erforderlich sein.
Bitte beachten Sie die konkreten Vorbereitungsanweisungen von Vivomed und setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab.
Wie läuft ein Bauchultraschall bei Vivomed Bern ab?
1. Vorgespräch und Beurteilung der Fragestellung
Vor der Untersuchung werden Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen, Laborbefunde und gegebenenfalls bereits vorhandene Bildgebungsresultate berücksichtigt.
2. Lagerung und Ultraschallgel
Für die Untersuchung liegen Sie normalerweise auf einer Untersuchungsliege.
Auf die Haut wird ein Ultraschallgel aufgetragen. Dieses verbessert die Übertragung der Ultraschallwellen zwischen Schallkopf und Körper.
3. Untersuchung der Bauchorgane
Der Schallkopf wird vorsichtig über den Bauch bewegt.
Je nach Fragestellung werden die relevanten Organe aus unterschiedlichen Blickwinkeln beurteilt.
Während der Untersuchung können Sie gebeten werden, kurz die Luft anzuhalten oder sich auf die Seite zu drehen, um bestimmte Strukturen besser darzustellen.
4. Ergänzende Ultraschallverfahren bei Bedarf
Bei entsprechenden Fragestellungen kann die Untersuchung durch Doppler-Ultraschall, Elastographie oder eine separat indizierte Kontrastmittelsonographie ergänzt werden.
5. Befundbesprechung
Die wesentlichen Ultraschallbefunde können in der Regel unmittelbar nach der Untersuchung besprochen werden.
Falls weitere Untersuchungen sinnvoll sind, erläutern wir Ihnen das weitere Vorgehen.
Wie lange dauert ein Bauchultraschall?
Eine diagnostische Abdomensonographie dauert häufig ungefähr 15 bis 30 Minuten.
Bei komplexeren Fragestellungen, einer ausführlichen Darmsonographie oder ergänzenden Spezialmessungen kann die Untersuchung länger dauern.
Die tatsächliche Untersuchungszeit richtet sich nach dem individuellen Befund.
Ist eine Ultraschalluntersuchung des Bauches schmerzhaft?
Der konventionelle Bauchultraschall ist normalerweise schmerzfrei.
Durch den Druck des Schallkopfes auf empfindliche oder entzündete Bereiche kann vorübergehend ein unangenehmes Gefühl entstehen.
Eine Sedierung ist für die übliche Abdomensonographie nicht notwendig.
Ist Bauchultraschall gefährlich?
Die diagnostische Abdomensonographie verwendet keine ionisierende Strahlung und ist bei sachgerechter Anwendung ein sehr sicheres Untersuchungsverfahren.
Es sind bei der üblichen Untersuchung durch die Bauchdecke keine relevanten Strahlenschäden zu erwarten.
Bei zusätzlichen Verfahren wie der intravenösen Kontrastmittelsonographie oder einer ultraschallgesteuerten Punktion bestehen gesonderte Risiken, über die vor dem jeweiligen Eingriff aufgeklärt wird.
Was kostet ein Bauchultraschall in der Schweiz?
Bei einer medizinisch begründeten Indikation werden die Kosten einer Abdomensonographie in der Regel im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen.
Franchise und Selbstbehalt bleiben vorbehalten.
Bei Hausarzt-, HMO- oder Telmed-Versicherungsmodellen sind die jeweiligen Vorgaben des Versicherers zu berücksichtigen.
Für bestimmte spezialisierte Untersuchungen oder Eingriffe können zusätzliche versicherungsrechtliche Voraussetzungen gelten.
Warum Bauchultraschall bei Vivomed – Gastroenterologie Bern?
Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern verbinden wir moderne hochauflösende Ultraschalltechnik mit langjähriger Erfahrung in der diagnostischen Gastroenterologie und Hepatologie.
Unser Untersuchungsspektrum umfasst:
- Abdomensonographie: Untersuchung von Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und weiteren Bauchorganen.
- Hochauflösende Darmsonographie: Beurteilung ausgewählter chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
- Moderne Ultraschalltechnik: ARIETTA 850 mit differenzierten Bildgebungsverfahren.
- Kontrastmittelsonographie (CEUS): Ergänzende Beurteilung ausgewählter Organveränderungen.
- Leberelastographie: Nichtinvasive Untersuchung der Lebersteifigkeit.
- Leberfettmessung: Ultraschallbasierte Beurteilung einer möglichen Steatose.
- Weiterführende Diagnostik: Bei Bedarf Endosonographie, Endoskopie oder gezielte Leberbiopsie.
Unser Ziel ist eine medizinisch sinnvolle, präzise und möglichst schonende Abklärung Ihrer Beschwerden.
Bauchultraschall bei Vivomed Bern – Termin vereinbaren
Sie haben wiederkehrende Bauchschmerzen, auffällige Leberwerte, den Verdacht auf Gallensteine oder benötigen eine Verlaufskontrolle einer bekannten Leber- oder Darmerkrankung?
Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern beraten wir Sie zur geeigneten Untersuchung.
Bereits vorhandene Laborbefunde, Ultraschallberichte, CT- oder MRI-Untersuchungen können für die Planung hilfreich sein.
Vereinbaren Sie einen Termin für Ihren Bauchultraschall in Bern.
Häufige Fragen zum Bauchultraschall (Abdomensonographie)
Was ist eine Abdomensonographie?
Die Abdomensonographie ist eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane. Sie ermöglicht die Beurteilung von Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Bauchgefässen und ausgewählten Darmabschnitten. Die Untersuchung erfolgt ohne Röntgenstrahlung.
Welche Organe werden beim Bauchultraschall untersucht?
Je nach Fragestellung werden insbesondere die Leber, Gallenblase, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Bauchgefässe und der Darm untersucht. Nicht jedes Organ kann unter allen Bedingungen vollständig dargestellt werden.
Muss ich für einen Bauchultraschall nüchtern sein?
Für eine Untersuchung der Oberbauchorgane wird häufig empfohlen, etwa sechs Stunden vorher nichts zu essen. Bei einer gezielten Darmsonographie ist eine Nüchternphase nicht immer erforderlich. Bitte beachten Sie die individuellen Vorbereitungsanweisungen von Vivomed.
Darf ich vor dem Bauchultraschall Wasser trinken?
Ob und bis wann Wasser getrunken werden darf, hängt von den untersuchten Organen ab. Für bestimmte Fragestellungen kann die Flüssigkeitsaufnahme eingeschränkt werden. Die konkreten Vorgaben erhalten Sie vor der Untersuchung.
Wie lange dauert ein Bauchultraschall?
Eine Abdomensonographie dauert häufig etwa 15 bis 30 Minuten. Bei komplexen Untersuchungen oder zusätzlichen Spezialmessungen kann sie länger dauern.
Ist ein Bauchultraschall schmerzhaft?
Die Untersuchung ist normalerweise schmerzfrei. Lediglich der Druck des Schallkopfes kann bei bereits bestehenden Bauchschmerzen vorübergehend unangenehm sein. Eine Sedierung ist nicht erforderlich.
Ist Ultraschall gefährlich oder mit Strahlenbelastung verbunden?
Nein. Der diagnostische Ultraschall verwendet Schallwellen und keine ionisierende Strahlung. Bei sachgerechter Anwendung gilt die Abdomensonographie als sehr sicheres Untersuchungsverfahren.
Kann man mit Bauchultraschall eine Fettleber erkennen?
Ja. Der Ultraschall kann Hinweise auf eine Fettleber liefern. Bei Bedarf können ergänzende Untersuchungen wie eine ultraschallbasierte Leberfettmessung oder eine Elastographie sinnvoll sein. Leichte Formen der Leberverfettung sind im herkömmlichen Ultraschall allerdings nicht immer zuverlässig erkennbar.
Kann man mit Ultraschall Gallensteine erkennen?
Ja. Der Bauchultraschall gehört zu den wichtigsten Untersuchungen bei Verdacht auf Gallenblasensteine. Kleine Steine im Hauptgallengang lassen sich jedoch nicht immer sicher darstellen. In diesen Fällen kann eine Endosonographie oder MRCP erforderlich sein.
Kann man mit Ultraschall die Bauchspeicheldrüse untersuchen?
Ja. Die Bauchspeicheldrüse kann bei günstigen Untersuchungsbedingungen beurteilt werden. Darmgase und ihre anatomische Lage können die Darstellung jedoch einschränken. Bei unklaren Befunden können CT, MRI oder Endosonographie notwendig sein.
Kann Darmultraschall eine Darmspiegelung ersetzen?
Nicht vollständig. Die Darmsonographie eignet sich besonders zur Beurteilung bestimmter entzündlicher Darmveränderungen, beispielsweise bei Morbus Crohn. Zur Entnahme von Gewebeproben, zur Polypenentfernung und zur Darmkrebsvorsorge bleibt die Koloskopie wichtig.
Wie kann ich einen Bauchultraschall bei Vivomed Bern vereinbaren?
Sie können über unsere Kontaktseite einen Termin anfragen. Bereits vorhandene Laborwerte und frühere Untersuchungsberichte sind für die Planung hilfreich.
Wissenschaftliche Grundlagen und Leitlinien
Die bei Vivomed eingesetzten sonographischen Untersuchungsverfahren orientieren sich an international anerkannten wissenschaftlichen Empfehlungen und Leitlinien zur gastroenterologischen und hepatologischen Ultraschalldiagnostik.
- EFSUMB – Gastrointestinaler Ultraschall: Untersuchungstechniken und Normalbefunde.
Nylund K, et al. EFSUMB Recommendations and Guidelines for Gastrointestinal Ultrasound. Part 1: Examination Techniques and Normal Findings. Ultraschall in der Medizin. 2017;38:e1–e15.
Wissenschaftliche Publikation auf PubMed → - EFSUMB – Darmsonographie bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Maconi G, et al. EFSUMB Recommendations and Clinical Guidelines for Intestinal Ultrasound (GIUS) in Inflammatory Bowel Diseases. Ultraschall in der Medizin. 2018;39:304–317.
Wissenschaftliche Leitlinie auf PubMed → - EFSUMB – Leberelastographie zur Beurteilung der Leberfibrose.
Dietrich CF, et al. EFSUMB Guidelines and Recommendations on the Clinical Use of Liver Ultrasound Elastography, Update 2017 (Long Version). Ultraschall in der Medizin. 2017;38:e16–e47.
Wissenschaftliche Leitlinie auf PubMed → - EASL, EASD und EASO – Diagnostik und Behandlung der metabolischen Fettlebererkrankung (MASLD).
European Association for the Study of the Liver, European Association for the Study of Diabetes und European Association for the Study of Obesity. Clinical Practice Guidelines on the Management of Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease (MASLD). Journal of Hepatology. 2024;81:492–542.
Aktuelle europäische MASLD-Leitlinie → - WFUMB / EFSUMB – Kontrastmittelsonographie (CEUS) der Leber.
Dietrich CF, et al. Guidelines and Good Clinical Practice Recommendations for Contrast Enhanced Ultrasound (CEUS) in the Liver – Update 2020. Ultraschall in der Medizin. 2020;41:562–585.
Internationale CEUS-Leitlinie auf PubMed →
Weiterführende Informationen zu spezialisierten Untersuchungen finden Sie auf unseren Seiten zur Kontrastmittelsonographie (CEUS) sowie zu FibroScan und Leberelastographie.