Kontrastmittelultraschall (CEUS) in Bern – Leberdiagnostik bei Vivomed

Moderne kontrastmittelverstärkte Ultraschalluntersuchung zur Abklärung von Leberherden, unklaren Raumforderungen und Durchblutungsveränderungen – ohne Röntgenstrahlung.

Die Kontrastmittelsonographie (CEUS, Contrast-Enhanced Ultrasound) ist ein modernes Ultraschallverfahren, mit dem die Durchblutung von Organen und Gewebeveränderungen in Echtzeit untersucht werden kann.

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern setzen wir den Kontrastmittelultraschall insbesondere zur genaueren Abklärung unklarer Leberherde, gutartiger Lebertumoren und tumorverdächtiger Veränderungen ein.

Die Untersuchung kombiniert hochauflösenden Ultraschall mit einem speziellen intravenösen Kontrastmittel aus mikroskopisch kleinen, gasgefüllten Bläschen (Mikrobläschen).

Dadurch lässt sich beobachten, wie sich das Kontrastmittel in den Blutgefässen einer Veränderung verteilt und wie sich deren Durchblutung im zeitlichen Verlauf verändert.

Charakteristische Kontrastmittelmuster können dabei helfen, beispielsweise ein Leberhämangiom, eine fokal-noduläre Hyperplasie (FNH) oder eine potenziell bösartige Leberveränderung voneinander zu unterscheiden.

CEUS benötigt keine ionisierende Strahlung und verwendet kein jodhaltiges CT-Kontrastmittel.

Unser Ziel ist eine möglichst präzise und schonende Abklärung von Leberveränderungen, um unnötige zusätzliche Untersuchungen zu vermeiden und notwendige weitere Schritte gezielt zu planen.

Was ist eine Kontrastmittelsonographie (CEUS)?

Bei der Kontrastmittelsonographie wird eine herkömmliche Ultraschalluntersuchung durch ein spezielles intravenöses Ultraschallkontrastmittel ergänzt.

Das Kontrastmittel enthält winzige gasgefüllte Mikrobläschen, die im Blutkreislauf verbleiben und durch spezielle Ultraschalltechniken dargestellt werden können.

Im Unterschied zum gewöhnlichen Ultraschall lassen sich dadurch auch sehr kleine Gefässe und bestimmte Durchblutungsmuster genauer beurteilen.

Dies ist besonders bei der Unterscheidung gutartiger und bösartiger Leberveränderungen hilfreich.

Wie funktionieren die Mikrobläschen beim Kontrastmittelultraschall?

Die Mikrobläschen besitzen eine stabilisierende Hülle und enthalten ein spezielles Gas, beispielsweise Schwefelhexafluorid.

Unter dem Einfluss der Ultraschallwellen schwingen die Mikrobläschen und erzeugen charakteristische Signale, die von den Gewebesignalen unterschieden werden können.

Dadurch werden selbst kleine Veränderungen der Gewebedurchblutung sichtbar.

Das Gas wird anschliessend überwiegend über die Lunge ausgeschieden.

Welche Vorteile bietet die CEUS-Untersuchung?

  • Keine Röntgenstrahlung: Untersuchung ohne ionisierende Strahlung.
  • Durchblutung in Echtzeit: Darstellung der Kontrastmittelanflutung und des zeitlichen Verlaufs.
  • Präzise Leberdiagnostik: Differenzierung zahlreicher gutartiger und verdächtiger Leberherde.
  • Gute Verträglichkeit: Ultraschallkontrastmittel besitzen insgesamt ein günstiges Sicherheitsprofil.
  • Keine typische Nierenbelastung: Mikrobläschen-Kontrastmittel unterscheiden sich wesentlich von jodhaltigen CT-Kontrastmitteln.
  • Ambulante Untersuchung: In der Regel ohne Sedierung.
  • Ergänzung zu CT und MRI: Besonders bei unklaren oder widersprüchlichen Befunden.
  • Gezielte Verlaufskontrolle: Bei ausgewählten Erkrankungen und nach bestimmten lokalen Behandlungen.

Ob die CEUS-Untersuchung ausreichend ist oder ergänzend eine CT-, MRI- oder Gewebeuntersuchung benötigt wird, hängt von der Art des Befundes und der individuellen Risikosituation ab.

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Wann ist ein Kontrastmittelultraschall sinnvoll?

Die Kontrastmittelsonographie (CEUS) wird eingesetzt, wenn ein Befund im herkömmlichen Ultraschall, in einer Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRI) nicht ausreichend eindeutig beurteilt werden kann.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Charakterisierung fokaler Leberläsionen, also umschriebener Veränderungen des Lebergewebes.

Unklare Leberherde und zufällig entdeckte Leberveränderungen

Leberherde werden häufig zufällig bei einer Ultraschall-, CT- oder MRI-Untersuchung entdeckt.

Viele dieser Veränderungen sind gutartig und benötigen keine Behandlung. Manche Befunde müssen jedoch weiter untersucht werden, insbesondere bei bekannten Tumorerkrankungen oder einer chronischen Lebererkrankung.

Die CEUS ermöglicht die detaillierte Beurteilung des Durchblutungsverhaltens eines Leberherdes und kann häufig eine zuverlässigere Einordnung ermöglichen.

Gutartige oder bösartige Leberveränderung?

Gutartige und bösartige Leberveränderungen unterscheiden sich häufig in ihrer Gefässversorgung und ihrem Kontrastmittelverhalten.

Die CEUS untersucht insbesondere, wie schnell das Kontrastmittel in einer Veränderung erscheint, wie es sich verteilt und ob die Veränderung im späteren Verlauf gegenüber dem umgebenden Lebergewebe an Kontrastmittel verliert.

Diese Merkmale werden immer zusammen mit den übrigen Befunden und dem persönlichen Erkrankungsrisiko beurteilt.

Welche Leberveränderungen können mit CEUS untersucht werden?

Leberhämangiom – gutartiger Gefässtumor

Ein Leberhämangiom ist eine häufige gutartige Gefässveränderung der Leber.

Typischerweise zeigt es im Kontrastmittelultraschall eine randständige, knotige Kontrastmittelanreicherung mit zunehmender Auffüllung von aussen nach innen.

Bei einem charakteristischen Befund kann CEUS häufig eine zuverlässige Diagnose ermöglichen, ohne dass eine Leberbiopsie notwendig wird.

Fokal-noduläre Hyperplasie (FNH)

Die fokal-noduläre Hyperplasie (FNH) ist eine gutartige Veränderung der Leber, die häufig bei jüngeren Erwachsenen entdeckt wird.

Im Kontrastmittelultraschall kann sie ein charakteristisches, rasches arterielles Anflutungsmuster aufweisen, teilweise mit einer von zentral nach peripher verlaufenden Gefässversorgung.

Die CEUS kann wesentlich zur Diagnosesicherung beitragen. Bei nicht eindeutigen Befunden wird häufig eine leberspezifische MRI eingesetzt.

Hepatozelluläres Adenom (HCA)

Hepatozelluläre Adenome sind gutartige Lebertumoren, die abhängig von ihrem Subtyp ein unterschiedlich hohes Risiko für Blutungen oder eine bösartige Entwicklung aufweisen können.

Die CEUS kann Hinweise auf das Durchblutungsverhalten liefern. Für die sichere Einordnung und insbesondere die weitere Subtypisierung ist jedoch häufig eine MRI notwendig.

Die Behandlung richtet sich unter anderem nach Grösse, Geschlecht, Wachstum und individuellen Risikofaktoren.

Lebermetastasen – Absiedlungen anderer Tumorerkrankungen

Bei bekannten oder vermuteten Tumorerkrankungen kann die CEUS zur weiteren Beurteilung ausgewählter Leberherde beitragen.

Lebermetastasen zeigen häufig ein charakteristisches Kontrastmittelverhalten mit verminderter Kontrastierung in späteren Untersuchungsphasen (Washout).

Ein solcher Befund kann den Verdacht auf eine bösartige Veränderung erhärten, ist aber allein nicht immer beweisend.

Für die vollständige Tumorausbreitungsdiagnostik sind häufig zusätzliche Schnittbilduntersuchungen erforderlich.

Hepatozelluläres Karzinom (HCC)

Bei Patienten mit Leberzirrhose oder anderen entsprechenden Risikofaktoren können neu auftretende Leberknoten auf ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) hinweisen.

Im CEUS können bestimmte HCC ein charakteristisches Muster mit arterieller Hypervaskularisation und spätem, mildem Washout zeigen.

Die Diagnose und die Wahl der weiteren Untersuchungen richten sich nach dem gesamten klinischen Kontext und den geltenden diagnostischen Kriterien.

Nicht jeder HCC zeigt ein typisches Kontrastmittelmuster; zusätzliche MRI-, CT- oder histologische Untersuchungen können notwendig sein.

Cholangiokarzinom und andere bösartige Leberveränderungen

Auch bestimmte Tumoren der Gallenwege oder andere bösartige Leberveränderungen können durch CEUS näher charakterisiert werden.

Ein frühes oder ausgeprägtes Washout kann beispielsweise auf eine nicht hepatozelluläre maligne Veränderung hinweisen.

Für eine abschliessende Diagnose können weitere bildgebende Untersuchungen oder eine Gewebeentnahme notwendig sein.

Die drei Kontrastmittelphasen bei der CEUS der Leber

Ein wesentlicher Vorteil der Kontrastmittelsonographie ist die Möglichkeit, die Durchblutung eines Leberherdes kontinuierlich in Echtzeit zu verfolgen.

1. Arterielle Phase

In der frühen arteriellen Phase wird untersucht, wie sich das Kontrastmittel zunächst über die arteriellen Gefässe in der Leber und im auffälligen Befund verteilt.

Das Muster und die Geschwindigkeit der Kontrastmittelanflutung können wichtige diagnostische Hinweise liefern.

2. Portalvenöse Phase

In der portalvenösen Phase wird die Kontrastierung der Veränderung mit derjenigen des umgebenden Lebergewebes verglichen.

Dabei lässt sich beispielsweise beurteilen, ob sich ein Leberherd weiterhin gleich stark, stärker oder schwächer kontrastiert.

3. Spätphase

In der Spätphase wird untersucht, ob die Kontrastmittelanreicherung bestehen bleibt oder gegenüber dem normalen Lebergewebe abnimmt.

Eine solche relative Abnahme wird als Washout bezeichnet.

Der Zeitpunkt und die Ausprägung des Washouts können wichtige Hinweise auf die Art einer Leberveränderung liefern.

Entscheidend ist die Kombination der verschiedenen Phasen und nicht die isolierte Interpretation eines einzelnen Ultraschallbildes.

CEUS bei Leberzirrhose und chronischen Lebererkrankungen

Bei Patienten mit fortgeschrittener Leberfibrose oder Leberzirrhose können neu auftretende Leberknoten eine besondere Bedeutung haben.

Die CEUS kann bei ausgewählten Fragestellungen zur Charakterisierung solcher Veränderungen eingesetzt werden.

Die Beurteilung erfolgt unter Berücksichtigung des individuellen HCC-Risikos, der Leberfunktion und der bisherigen Bildgebung.

Für die regelmässige HCC-Überwachung und die vollständige Stadieneinteilung gelten eigene diagnostische Standards. CEUS ersetzt diese nicht generell.

CEUS bei Veränderungen ausserhalb der Leber

Die kontrastmittelverstärkte Sonographie kann auch bei bestimmten Fragestellungen ausserhalb der Leber eingesetzt werden.

Zu den möglichen Anwendungen gehören:

  • Bauchspeicheldrüse: Ergänzende Charakterisierung ausgewählter fokaler Pankreasveränderungen.
  • Nieren: Differenzierung bestimmter komplexer Zysten oder Raumforderungen.
  • Milz: Abklärung ausgewählter fokaler Veränderungen oder Durchblutungsstörungen.
  • Gefässe: Untersuchung bestimmter Gefässveränderungen oder Komplikationen.
  • Darm: Bei speziellen Fragestellungen ergänzende Beurteilung der Durchblutung entzündlicher Veränderungen.

Der Einsatz ausserhalb der Leber hängt von der konkreten Indikation, dem verwendeten Kontrastmittel und den jeweiligen Zulassungsbedingungen ab.

CEUS-gesteuerte Leberbiopsie bei unklaren Befunden

Wenn eine Leberveränderung trotz bildgebender Untersuchungen nicht ausreichend sicher eingeordnet werden kann, kann eine gezielte Gewebeentnahme notwendig sein.

Die Kontrastmittelsonographie kann bei bestimmten Läsionen helfen, den geeigneten Punktionsbereich besser sichtbar zu machen.

Dies ist besonders hilfreich, wenn die Veränderung im konventionellen Ultraschall schlecht abgrenzbar ist oder teilweise nekrotische, also nicht mehr vitale Gewebeanteile enthält.

Die CEUS-gesteuerte Leberbiopsie kann dadurch die gezielte Entnahme diagnostisch aussagekräftigen Gewebes unterstützen.

Nicht jeder unklare Leberherd muss biopsiert werden. Ob eine Gewebeentnahme notwendig ist, hängt von den bildgebenden Merkmalen und den möglichen therapeutischen Konsequenzen ab.

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CEUS oder MRI – welche Untersuchung ist besser?

Die Kontrastmittelsonographie und die Magnetresonanztomographie ergänzen sich bei der Abklärung von Lebererkrankungen.

Die CEUS ermöglicht die kontinuierliche Beobachtung eines ausgewählten Leberherdes in Echtzeit und kommt ohne Röntgenstrahlung aus.

Die MRI bietet dagegen eine umfassendere Darstellung der gesamten Leber und ermöglicht zusätzliche Gewebecharakterisierung, beispielsweise mit leberspezifischen Kontrastmitteln.

Bei vielen zufällig entdeckten Leberherden kann CEUS bereits eine ausreichende Einordnung ermöglichen.

Bei mehreren Veränderungen, unklaren Befunden, erschwerter Ultraschallsicht oder bestimmten onkologischen Fragestellungen kann die MRI geeigneter sein.

Die Wahl des Verfahrens erfolgt individuell und anhand der konkreten diagnostischen Fragestellung.

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Wie läuft ein Kontrastmittelultraschall bei Vivomed Bern ab?

Die CEUS-Untersuchung ähnelt zunächst einem herkömmlichen Bauchultraschall. Zusätzlich wird über eine Vene ein spezielles Ultraschallkontrastmittel verabreicht.

1. Medizinische Beurteilung und Aufklärung

Vor der Untersuchung werden die medizinische Fragestellung, vorhandene Labor- und Bildgebungsbefunde sowie relevante Vorerkrankungen besprochen.

Besonders wichtig sind frühere Unverträglichkeitsreaktionen auf Kontrastmittel, bekannte Allergien und relevante Herz- oder Lungenerkrankungen.

2. Konventioneller Ultraschall und Doppler-Sonographie

Zunächst wird die betreffende Organregion mit herkömmlichem Ultraschall untersucht.

Dabei werden Grösse, Lage und Struktur des auffälligen Befundes dokumentiert.

Gegebenenfalls wird ergänzend die Durchblutung mit Doppler-Ultraschall beurteilt.

3. Venöser Zugang und Kontrastmittelgabe

Für die Untersuchung wird ein kleiner venöser Zugang am Arm gelegt.

Anschliessend wird eine geringe Menge eines speziellen Ultraschallkontrastmittels injiziert.

Die verwendete Dosis richtet sich nach dem jeweiligen Präparat und der medizinischen Fragestellung.

4. Beobachtung der Durchblutung in Echtzeit

Unmittelbar nach der Kontrastmittelgabe wird die Verteilung der Mikrobläschen über mehrere Minuten beobachtet.

Dabei werden insbesondere das arterielle Anflutungsverhalten, die portalvenöse Kontrastierung und mögliche Veränderungen in der Spätphase beurteilt.

Falls erforderlich, kann nach individueller Beurteilung eine zusätzliche Kontrastmittelgabe erfolgen.

5. Befundbesprechung und weiteres Vorgehen

Die wesentlichen Untersuchungsergebnisse können häufig unmittelbar im Anschluss besprochen werden.

Je nach Befund wird entschieden, ob eine Verlaufskontrolle ausreicht oder weitere Untersuchungen wie MRI, CT oder eine Leberbiopsie notwendig sind.

Wie bereite ich mich auf einen Kontrastmittelultraschall vor?

Für eine geplante CEUS-Untersuchung des Oberbauchs wird häufig empfohlen, ungefähr sechs Stunden vor der Untersuchung nichts mehr zu essen.

Die Nüchternphase dient vor allem einer möglichst guten sonographischen Darstellung von Leber, Gallenblase und angrenzenden Strukturen.

Ob und bis wann Wasser getrunken werden darf, richtet sich nach den individuellen Vorbereitungsanweisungen.

Regelmässig eingenommene Medikamente müssen für einen einfachen Kontrastmittelultraschall normalerweise nicht abgesetzt werden.

Bei Diabetes oder anderen Erkrankungen können wegen der Nüchternphase besondere Empfehlungen gelten.

Bitte beachten Sie die schriftlichen Vorbereitungsanweisungen von Vivomed und setzen Sie Medikamente nicht selbstständig ab.

Wie lange dauert eine CEUS-Untersuchung?

Für einen Kontrastmittelultraschall sollten Sie häufig ungefähr 20 bis 40 Minuten einplanen.

Die tatsächliche Dauer richtet sich nach der Fragestellung, der Anzahl zu untersuchender Veränderungen und dem notwendigen Umfang der Bilddokumentation.

Bei komplexen Befunden oder einer zusätzlichen Kontrastmittelgabe kann die Untersuchung länger dauern.

Ist Kontrastmittelultraschall sicher?

Die kontrastmittelverstärkte Sonographie ist ein etabliertes Verfahren mit insgesamt günstigem Sicherheitsprofil.

Die verwendeten Mikrobläschen unterscheiden sich grundlegend von jodhaltigen CT-Kontrastmitteln und gadoliniumhaltigen MRI-Kontrastmitteln.

Bei den üblichen Ultraschallkontrastmitteln besteht keine typische direkte Nierentoxizität. Eine eingeschränkte Nierenfunktion allein ist deshalb normalerweise kein Ausschlussgrund für eine CEUS-Untersuchung.

Auch eine Schilddrüsenüberfunktion stellt nicht dieselbe Problematik dar wie bei der Gabe jodhaltiger CT-Kontrastmittel.

Dennoch müssen mögliche Gegenanzeigen und besondere Risiken vor jeder Kontrastmittelgabe individuell geprüft werden.

Welche Nebenwirkungen kann Ultraschallkontrastmittel verursachen?

Die meisten Patienten vertragen die Kontrastmittelgabe gut.

Mögliche unerwünschte Reaktionen sind:

  • Vorübergehende Kopfschmerzen oder Übelkeit.
  • Leichte Reaktionen an der Injektionsstelle.
  • Hautreaktionen oder Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • Selten schwerwiegende allergische beziehungsweise anaphylaktische Reaktionen.

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des vorgesehenen Kontrastmittels darf dieses nicht angewendet werden.

Bei bestimmten schweren Herz- oder Lungenerkrankungen sowie in der Schwangerschaft ist eine besonders sorgfältige Indikationsstellung notwendig. Massgebend sind die Fachinformation des verwendeten Präparats und die individuelle Risikoabwägung.

Vor der Untersuchung erfolgt eine entsprechende ärztliche Aufklärung.

Was kostet ein Kontrastmittelultraschall in der Schweiz?

Bei medizinisch begründeter Indikation können die Kosten einer Kontrastmittelsonographie (CEUS) im Rahmen der geltenden schweizerischen Krankenversicherungsregelungen übernommen werden.

Die Vergütung hängt unter anderem von der konkreten Indikation, den abrechenbaren Leistungen und den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen ab.

Franchise und Selbstbehalt können anfallen.

Bei bestimmten speziellen Untersuchungen kann eine vorgängige Abklärung der Kostenübernahme sinnvoll sein.

Warum Kontrastmittelultraschall bei Vivomed – Gastroenterologie Bern?

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern verbinden wir moderne hochauflösende Ultraschalltechnik mit langjähriger Erfahrung in der gastroenterologischen und hepatologischen Diagnostik.

Unsere Untersuchungsschwerpunkte umfassen:

  • Abklärung unklarer Leberherde: Differenzierung gutartiger und tumorverdächtiger Veränderungen.
  • Moderne kontrastmittelverstärkte Sonographie: Untersuchung der Durchblutung in Echtzeit.
  • Spezialisierte Leberdiagnostik: Kombination mit konventionellem Ultraschall, Doppler und Elastographie.
  • Individuelle Untersuchungsplanung: Berücksichtigung vorhandener CT-, MRI- und Laborbefunde.
  • Weiterführende Verfahren: Bei Bedarf gezielte Leberbiopsie oder zusätzliche Diagnostik.
  • Persönliche Befundbesprechung: Verständliche Erklärung der Ergebnisse und Empfehlungen.
  • Zentrale Lage: Praxis am Waisenhausplatz im Zentrum von Bern.

Kontrastmittelultraschall bei Vivomed Bern – Termin vereinbaren

Bei Ihnen wurde ein unklarer Leberherd festgestellt oder eine fokale Leberveränderung soll genauer untersucht werden?

Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern beraten wir Sie, ob eine CEUS-Untersuchung für Ihre Fragestellung sinnvoll ist.

Bitte bringen Sie nach Möglichkeit bereits vorhandene Ultraschall-, CT- oder MRI-Berichte sowie relevante Laborwerte mit.

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Häufige Fragen zum Kontrastmittelultraschall (CEUS)

Warum wird eine Leberpunktion durchgeführt?

Eine Leberpunktion dient der mikroskopischen Untersuchung von Lebergewebe. Sie kann bei unklaren Lebererkrankungen, Verdacht auf Autoimmunhepatitis, widersprüchlichen nichtinvasiven Befunden oder ausgewählten Leberraumforderungen notwendig sein. Entscheidend ist, ob das Ergebnis die Diagnose oder Behandlung beeinflusst.

Ist eine Leberpunktion schmerzhaft?

Die Punktion erfolgt normalerweise unter örtlicher Betäubung und in Sedation. Während der Gewebeentnahme kann ein kurzer Druck oder Schmerz auftreten. Nach dem Eingriff sind vorübergehende Beschwerden im rechten Oberbauch oder in der rechten Schulter möglich.

Wie lange dauert eine Leberpunktion?

Die eigentliche Gewebeentnahme dauert meist nur wenige Minuten. Für Vorbereitung, Ultraschallkontrolle und anschliessende Überwachung muss jedoch deutlich mehr Zeit eingeplant werden.

Muss ich nach einer Leberpunktion im Spital bleiben?

Eine Leberbiopsie kann bei geeigneten Patienten ambulant erfolgen. Nach einer perkutanen Punktion ist jedoch eine strukturierte Überwachung von mindestens drei Stunden erforderlich. Bei erhöhtem Risiko oder Komplikationen kann eine längere beziehungsweise stationäre Überwachung notwendig sein.

Wie gefährlich ist eine Leberpunktion?

Die Leberbiopsie ist ein etabliertes Verfahren, das bei sorgfältiger Indikationsstellung und Vorbereitung in der Regel sicher durchgeführt werden kann. Die wichtigste mögliche Komplikation ist eine Blutung. Schwerwiegende Komplikationen sind selten, können jedoch eine notfallmässige Behandlung erfordern.

Kann eine Leberbiopsie eine innere Blutung verursachen?

Ja. Eine Blutung innerhalb der Leber oder in die Bauchhöhle ist eine seltene, aber wichtige mögliche Komplikation. Deshalb werden vor der Punktion Blutungsrisiken abgeklärt und nach dem Eingriff Kreislauf und Beschwerden überwacht.

Wann ist eine Leberbiopsie bei Fettleber notwendig?

Bei einer metabolischen Fettlebererkrankung (MASLD) ist eine Leberbiopsie normalerweise nicht erforderlich. Zunächst werden nichtinvasive Verfahren wie FIB-4 und Leberelastographie eingesetzt. Eine Biopsie kann bei diagnostischer Unsicherheit oder Verdacht auf zusätzliche Lebererkrankungen sinnvoll sein.

Kann FibroScan eine Leberbiopsie ersetzen?

Bei vielen Fragestellungen kann eine nichtinvasive Elastographie eine Leberbiopsie vermeiden helfen. Sie misst jedoch die Lebersteifigkeit und liefert keine direkte mikroskopische Diagnose. Bei bestimmten unklaren Erkrankungen kann eine Gewebeprobe weiterhin erforderlich sein.

Was ist der Unterschied zwischen ultraschallgesteuerter und transjugulärer Leberbiopsie?

Bei der perkutanen Leberbiopsie wird das Gewebe durch die Haut entnommen. Bei der transjugulären Leberbiopsie erfolgt die Entnahme über einen venösen Katheter. Der transjuguläre Zugang kann beispielsweise bei erhöhtem Blutungsrisiko oder relevanter Aszites geeigneter sein.

Wie kann ich eine Leberbiopsie bei Vivomed Bern abklären lassen?

Sie können bei Vivomed einen Termin zur fachärztlichen Leberabklärung vereinbaren. Wir prüfen anhand Ihrer Laborwerte, Ultraschall- und weiterer Vorbefunde, ob eine Leberbiopsie notwendig ist und welches Verfahren für Sie infrage kommt.

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Wissenschaftliche Grundlagen

  1. WFUMB, EFSUMB, AFSUMB, AIUM und FLAUS. Guidelines and Good Clinical Practice Recommendations for Contrast-Enhanced Ultrasound (CEUS) in the Liver – Update 2020.
  2. Schweizerische Gesellschaft für Gastroenterologie und Swiss Association for the Study of the Liver. Assessment of focal liver lesions in non-cirrhotic liver.
  3. European Federation of Societies for Ultrasound in Medicine and Biology. CEUS Guidelines and Recommendations.

 

Über den Autor: Dr. med. Stefan Schlosser ist Facharzt für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin und hält einen Masterabschluss in Gesundheitsökonomie. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung verfügt er über einen breiten klinischen und wissenschaftlichen Erfahrungsschatz. Er ist spezialisiert auf interventionelle minimalinvasive Endoskopie, Funktionsdiagnostik und Endobariatrie. Dr. Schlosser engagiert sich als Kursleiter der SGUM in der Ultraschallausbildung junger Ärzt:innen und ist Mitglied der Schweizer, Europäischen und Amerikanischen Gesellschaft für Gastroenterologie (SGG, ESGE, ASGE). Er arbeitet in einer SIWF-anerkannten ambulanten Weiterbildungsstätte in Bern.