Biologika und moderne CED-Therapie bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa in Bern
Chronische Darmentzündungen gezielt und langfristig behandeln: Moderne Biologika und sogenannte Small Molecules haben die Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wesentlich erweitert.
Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern bieten wir eine spezialisierte fachärztliche Betreuung von Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) an.
Unser Behandlungskonzept umfasst die individuelle Auswahl geeigneter Medikamente, ambulante Biologika-Infusionen, die Betreuung unter subkutanen Therapien und oralen zielgerichteten Medikamenten sowie regelmässige Verlaufskontrollen.
Zu den verfügbaren Therapieklassen gehören Anti-TNF-Antikörper, Anti-Integrin-Antikörper, IL-12/23- und IL-23-Inhibitoren, JAK-Inhibitoren und S1P-Rezeptormodulatoren.
Das Ziel ist nicht nur, Durchfall, Bauchschmerzen oder Blut im Stuhl zu reduzieren, sondern eine möglichst anhaltende steroidfreie Remission und langfristige Entzündungskontrolle zu erreichen.
Welche Therapie geeignet ist, hängt von der Erkrankung, der Entzündungsaktivität, bisherigen Behandlungen, Begleiterkrankungen und individuellen Risikofaktoren ab.
Was sind Biologika und Small Molecules bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen?
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronische Erkrankungen, bei denen eine fehlregulierte Immunreaktion zu Entzündungen des Verdauungstrakts führt.
Biologika: Gezielte Antikörpertherapie
Biologika sind biotechnologisch hergestellte Medikamente, die bestimmte entzündliche Botenstoffe oder Immunzellmechanismen hemmen.
Sie können als intravenöse Infusion oder subkutane Injektion verabreicht werden.
Wichtige Angriffspunkte sind TNF-alpha, das Integrin alpha4beta7, IL-12/23 und IL-23.
Small Molecules: Gezielte Tablettentherapie
Small Molecules sind chemisch hergestellte, niedermolekulare Medikamente.
Sie beeinflussen intrazelluläre Signalwege oder die Wanderung bestimmter Immunzellen.
Hierzu gehören JAK-Inhibitoren und S1P-Rezeptormodulatoren.
Diese Wirkstoffe werden in der Regel oral als Tabletten oder Kapseln eingenommen.
Wann kommen moderne CED-Therapien zum Einsatz?
Bei mittelschweren bis schweren Erkrankungsverläufen oder ungünstigem Risikoprofil können zielgerichtete Therapien bereits frühzeitig sinnvoll sein.
Es ist nicht grundsätzlich notwendig, zuerst sämtliche konventionellen Medikamente erfolglos einzusetzen.
Die Entscheidung richtet sich nach aktuellen Leitlinien und der individuellen Krankheitskonstellation.
Welche Biologika werden in der Schweiz bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eingesetzt?
Für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen stehen verschiedene Biologika mit unterschiedlichen Wirkmechanismen zur Verfügung.
Anti-TNF-Antikörper
Diese Wirkstoffe hemmen Tumornekrosefaktor-alpha, einen wichtigen Entzündungsmediator.
- Infliximab (Remicade und Biosimilars): Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Intravenöse Infusion, je nach Präparat auch subkutane Erhaltung.
- Adalimumab (Humira und Biosimilars): Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Subkutane Injektion.
- Golimumab (Simponi): Colitis ulcerosa. Subkutane Injektion.
- Certolizumab pegol (Cimzia): Anti-TNF-Wirkstoff, der international auch bei Morbus Crohn eingesetzt wird. Die Schweizer CED-Zulassung ist gesondert zu prüfen.
Anti-Integrin-Antikörper
Vedolizumab (Entyvio) hemmt das Integrin alpha4beta7 und beeinflusst damit die Einwanderung bestimmter Immunzellen in den Darm.
Vedolizumab wird bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eingesetzt.
Die Behandlung kann intravenös erfolgen; bei geeigneten Schemata steht auch eine subkutane Erhaltung zur Verfügung.
IL-12/23-Inhibitor
Ustekinumab (Stelara und Biosimilars) blockiert die gemeinsame p40-Untereinheit von IL-12 und IL-23.
Der Wirkstoff wird bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eingesetzt.
Die Behandlung beginnt mit einer intravenösen Induktion und wird üblicherweise subkutan fortgeführt.
Selektive IL-23-Inhibitoren
Diese modernen Antikörper hemmen gezielt die p19-Untereinheit von IL-23.
- Risankizumab (Skyrizi): Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Intravenöse Induktion, subkutane Erhaltung.
- Mirikizumab (Omvoh): Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Intravenöse Induktion, subkutane Erhaltung.
- Guselkumab (Tremfya): Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Je nach Schema intravenöse oder subkutane Induktion, danach subkutane Erhaltung.
Was sind Biosimilars?
Biosimilars sind einem bereits zugelassenen Biologikum hochähnliche Arzneimittel.
Sie müssen regulatorische Anforderungen bezüglich Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit erfüllen.
Bei Vivomed berücksichtigen wir bei der Therapiewahl neben dem klinischen Profil auch die verfügbaren Originalpräparate und Biosimilars.
Wirkmechanismen von Biologika bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Small Molecules bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Moderne Behandlung mit Tabletten
Neben Biologika stehen moderne zielgerichtete Medikamente zur Verfügung, die oral eingenommen werden.
Diese sogenannten Small Molecules bieten bei geeigneter Indikation eine Alternative zu Infusionen und Injektionen.
JAK-Inhibitoren
Januskinase-Inhibitoren hemmen intrazelluläre Signalwege verschiedener Entzündungsmediatoren.
- Tofacitinib (Xeljanz): Orale Behandlung der mittelschweren bis schweren Colitis ulcerosa.
- Upadacitinib (Rinvoq): Selektiver JAK1-Inhibitor zur Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
JAK-Inhibitoren können wirksam sein, erfordern jedoch eine individuelle Sicherheitsbeurteilung.
Zu berücksichtigen sind insbesondere Infektionen, Herpes zoster, Thromboembolien, kardiovaskuläre Risiken und bestimmte Malignitätsrisiken.
S1P-Rezeptormodulatoren
Diese Wirkstoffe beeinflussen die Freisetzung von Lymphozyten aus den Lymphknoten und reduzieren dadurch die entzündliche Zellmigration.
- Ozanimod (Zeposia): Orale Behandlung der mittelschweren bis schweren Colitis ulcerosa.
- Etrasimod (Velsipity): Orale Behandlung der mittelschweren bis schweren Colitis ulcerosa.
Vor der Behandlung können je nach Präparat EKG, Laboruntersuchungen, Impfstatuskontrollen und weitere Sicherheitsabklärungen erforderlich sein.
Weitere JAK-Inhibitoren
Filgotinib (Jyseleca) wird in europäischen CED-Leitlinien bei Colitis ulcerosa beschrieben.
Die aktuelle Schweizer Zulassung und Verfügbarkeit für diese Indikation müssen gesondert geprüft werden.
Welche Therapie ist geeignet?
Die Wahl zwischen Biologika und Small Molecules richtet sich nach der Krankheitsaktivität, dem Sicherheitsprofil, Vortherapien, Begleiterkrankungen und den individuellen Bedürfnissen.
Moderne CED-Medikamente: Wirkstoffe und Behandlungsstrategien im Vivomed-Ratgeber
Welche weiteren Medikamente werden bei CED eingesetzt?
Biologika und Small Molecules sind wichtige Bestandteile der modernen CED-Therapie.
Je nach Erkrankung werden weiterhin klassische Medikamente eingesetzt.
Mesalazin (5-ASA)
Mesalazin wird insbesondere bei leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa eingesetzt.
Die Anwendung kann oral oder rektal erfolgen.
Kortikosteroide
Kortikosteroide wie Prednisolon oder Budesonid können zur kurzfristigen Behandlung eines Schubs eingesetzt werden.
Sie sind aufgrund ihrer Nebenwirkungen nicht zur dauerhaften Remissionserhaltung geeignet.
Konventionelle Immunmodulatoren
- Azathioprin
- 6-Mercaptopurin
- Methotrexat bei ausgewählten Morbus-Crohn-Konstellationen
Diese Medikamente können bei bestimmten Patienten zur Remissionserhaltung oder in Kombination mit einem Biologikum eingesetzt werden.
Therapien bei schwerem Schub
Bei einer akuten schweren Colitis ulcerosa kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein.
Abhängig vom Verlauf kommen unter anderem intravenöse Kortikosteroide sowie ausgewählte Rescue-Therapien mit Infliximab oder Ciclosporin infrage.
Die Behandlung einer akuten schweren Colitis gehört in eine geeignete stationäre, interdisziplinäre Versorgung.
Wann sind Biologika oder Small Molecules sinnvoll?
Eine moderne zielgerichtete Therapie wird insbesondere bei mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erwogen.
Bei ungünstigen prognostischen Faktoren kann ein früher Therapiebeginn sinnvoll sein.
Morbus Crohn
Bei Morbus Crohn können zielgerichtete Therapien bei ausgeprägter Entzündungsaktivität, steroidabhängigen Verläufen, bestimmten fistulierenden Erkrankungen oder erhöhtem Komplikationsrisiko angezeigt sein.
Morbus Crohn: Krankheitsbild und Behandlung
Colitis ulcerosa
Bei Colitis ulcerosa können Biologika und Small Molecules zur Behandlung einer mittelschweren bis schweren Erkrankung eingesetzt werden.
Ziel ist eine anhaltende, möglichst steroidfreie Remission und die endoskopische Abheilung der Darmschleimhaut.
Colitis ulcerosa: Diagnose und Therapie
Gemeinsame Therapieentscheidung
Bei Vivomed berücksichtigen wir unter anderem die bisherige Krankheitsentwicklung, frühere Medikamente, Begleiterkrankungen, Familienplanung, Lebenssituation und individuelle Therapiewünsche.
Wie läuft eine ambulante Biologika-Infusion bei Vivomed ab?
Viele moderne CED-Medikamente können ambulant unter medizinischer Überwachung verabreicht werden.
1. Vorbereitung
Vor Therapiebeginn erfolgen eine fachärztliche Beurteilung und die erforderlichen Sicherheitsuntersuchungen.
Abhängig vom Wirkstoff gehören hierzu Laboranalysen, Tuberkulose-Screening, Hepatitis-B-Abklärung und die Überprüfung des Impfstatus.
2. Venöser Zugang
Für die Infusion wird ein venöser Zugang gelegt.
Das Medikament wird entsprechend der vorgesehenen Dosierung und Infusionsgeschwindigkeit verabreicht.
3. Überwachung
Während der Behandlung achten wir auf mögliche Infusionsreaktionen und andere Beschwerden.
Die Behandlungsdauer unterscheidet sich je nach Präparat und Dosierungsschema.
4. Nachbeobachtung
Je nach Wirkstoff und individueller Verträglichkeit kann eine zusätzliche Überwachung erforderlich sein.
5. Erhaltungstherapie
Nach der Einleitungsphase erfolgt die Erhaltungstherapie mit wiederkehrenden Infusionen, subkutanen Injektionen oder bei geeigneter Indikation oralen Medikamenten.
Die Therapieintervalle richten sich nach Wirkstoff, Krankheitsaktivität und klinischem Ansprechen.
Wie sicher sind Biologika und Small Molecules bei CED?
Die modernen zielgerichteten Therapien können die Krankheitsaktivität wirksam reduzieren.
Wie bei allen wirksamen Medikamenten müssen mögliche Nebenwirkungen und Risiken berücksichtigt werden.
Infektionsrisiko
Abhängig vom eingesetzten Wirkstoff kann das Risiko bestimmter Infektionen erhöht sein.
Vor Behandlungsbeginn prüfen wir deshalb unter anderem relevante Infektionen und den Impfstatus.
Infusionsreaktionen
Während oder nach einer Infusion können Beschwerden wie Hautreaktionen, Atembeschwerden, Schwindel oder andere Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
Die Häufigkeit ist abhängig vom Präparat.
Besondere Risiken bei JAK-Inhibitoren
Bei JAK-Inhibitoren müssen insbesondere schwere Infektionen, Herpes zoster, thromboembolische Ereignisse, kardiovaskuläre Risiken und bestimmte Malignitätsrisiken berücksichtigt werden.
Besondere Vorsicht bei S1P-Rezeptormodulatoren
Diese Medikamente können unter anderem Auswirkungen auf Herzfrequenz, Leberwerte, Infektionsanfälligkeit und bestimmte Augenbefunde haben.
Die erforderlichen Sicherheitsuntersuchungen richten sich nach der Fachinformation.
Schwangerschaft und Kinderwunsch
Bei geplanter Schwangerschaft oder bestehender Schwangerschaft sollte die Therapie frühzeitig fachärztlich überprüft werden.
Ein eigenständiges Absetzen der CED-Medikation kann zu einem Krankheitsschub führen und sollte vermieden werden.
Wie kontrollieren wir den Erfolg einer CED-Therapie?
Die moderne CED-Behandlung verfolgt einen strukturierten Treat-to-Target-Ansatz.
Entscheidend ist nicht allein, ob die Beschwerden zurückgehen, sondern auch ob sich die Entzündung objektiv verbessert.
Fäkales Calprotectin
Das fäkale Calprotectin ist ein wichtiger Biomarker zur Verlaufskontrolle intestinaler Entzündungen.
Blutuntersuchungen
Je nach Wirkstoff und Erkrankung kontrollieren wir CRP, Blutbild, Leberwerte und weitere relevante Parameter.
Intestinaler Ultraschall
Der Darmultraschall kann zur nichtinvasiven Beurteilung entzündlicher Darmveränderungen beitragen.
Ileokoloskopie
Die Endoskopie ermöglicht die direkte Beurteilung der Schleimhaut und des Behandlungserfolgs.
Endoskopische Diagnostik bei Vivomed
Therapeutisches Drug Monitoring
Bei ausgewählten Biologika, insbesondere Anti-TNF-Therapien, kann die Messung von Wirkstoffspiegeln und gegebenenfalls Antikörpern hilfreich sein.
Dies unterstützt bei bestimmten Fragestellungen die Entscheidung über Dosisanpassung, Intervallverkürzung oder Therapiewechsel.
Langfristige Betreuung
Bei Vivomed erfolgt die Behandlung im Rahmen einer spezialisierten gastroenterologischen Sprechstunde mit regelmässiger Beurteilung von Wirkung, Verträglichkeit und Behandlungszielen.
Häufige Fragen zu
Biologika und Small Molecules
bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Wo kann ich eine Biologika-Infusion in Bern erhalten?
Bei Vivomed – Gastroenterologie Bern bieten wir ambulante Infusionsbehandlungen im Rahmen der spezialisierten CED-Betreuung an.
Welche Biologika gibt es bei Morbus Crohn?
Zu den modernen Behandlungsoptionen gehören insbesondere Infliximab, Adalimumab, Vedolizumab, Ustekinumab, Risankizumab, Mirikizumab und Guselkumab. Die Verfügbarkeit hängt von der Schweizer Zulassung und Indikation ab.
elche Biologika gibt es bei Colitis ulcerosa?
Zu den Wirkstoffen gehören Infliximab, Adalimumab, Golimumab, Vedolizumab, Ustekinumab, Risankizumab, Mirikizumab und Guselkumab.
Gibt es bei CED auch eine Behandlung mit Tabletten?
Ja. Small Molecules wie Tofacitinib, Upadacitinib, Ozanimod und Etrasimod können bei geeigneter Indikation oral eingesetzt werden.
Müssen Biologika immer als Infusion gegeben werden?
Nein. Einige Medikamente werden subkutan verabreicht. Bei anderen erfolgt nur die Einleitungsbehandlung intravenös.
Wie lange dauert eine Biologikatherapie?
CED sind chronische Erkrankungen. Eine wirksame Erhaltungstherapie wird häufig langfristig fortgeführt. Die Dauer wird individuell festgelegt.
Welches Biologikum ist am wirksamsten?
Die Wirksamkeit hängt von der Erkrankung, dem Krankheitsverlauf, Vorbehandlungen und individuellen Faktoren ab. Ein allgemein bestes Präparat gibt es nicht.
Kann ich von einem Biologikum auf ein anderes wechseln?
Ja. Bei unzureichender Wirkung, Wirkverlust oder Nebenwirkungen kann eine Dosisanpassung oder ein Therapiewechsel notwendig sein.
Was ist ein Biosimilar?
Ein Biosimilar ist ein zu einem zugelassenen Referenzbiologikum hochähnliches Arzneimittel, das regulatorisch hinsichtlich Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit geprüft wird.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
<p>Bei erfüllter
medizinischer Indikation
und den geltenden
Bedingungen können
zugelassene CED-Therapien
über die
Krankenversicherung
abgerechnet werden.
Allfällige Limitationen
und Kostengutsprachen
werden vorab geprüft.</p>
Biologika-Infusionen und moderne CED-Behandlung bei Vivomed in Bern
Sie haben Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa und möchten eine moderne medikamentöse Therapie beginnen oder Ihre aktuelle Behandlung überprüfen lassen?
Bei Vivomed bieten wir eine spezialisierte gastroenterologische Betreuung mit individuellen Therapieentscheidungen, Infusionsbehandlungen und strukturierten Verlaufskontrollen.
Auch bei Wirkverlust, Nebenwirkungen oder wiederkehrender Entzündungsaktivität beraten wir Sie zu möglichen Behandlungsalternativen.
Mehr zur CED-Sprechstunde bei Vivomed Bern
Kontakt und Beratung
Vivomed – Gastroenterologie Bern
Waisenhausplatz 28
3011 Bern
Telefon: 031 333 32 36
E-Mail: vivomed@hin.ch
Über den medizinischen Autor
Dr. med. Stefan H. Schlosser, MBA, FEBGH
Facharzt FMH für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin
Dr. med. Stefan H. Schlosser ist Gastroenterologe und Leiter von Vivomed – Gastroenterologie Bern.
Zu seinen klinischen Schwerpunkten gehören die Diagnostik und Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen, insbesondere Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf modernen zielgerichteten Therapien, Biologika-Infusionen, individuellen Therapieentscheidungen und der langfristigen endoskopischen Verlaufskontrolle.
Medizinischer Stand: Oktober 2026
Wissenschaftliche Grundlagen und Arzneimittelinformationen
- European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO). Therapeutics in Crohn's Disease: Surgical and Medical Treatment. ECCO-Leitlinien
- European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO). Therapeutics in Ulcerative Colitis. Therapieempfehlungen bei Colitis ulcerosa
- Swissmedic. Schweizer Fachinformationen zugelassener Arzneimittel. SwissmedicInfo
- Bundesamt für Gesundheit. Spezialitätenliste: Vergütung und Limitationen. Schweizer Spezialitätenliste
Angaben zu Wirkstoffindikationen, Verfügbarkeit, Dosierung und Kostenerstattung können sich ändern. Massgebend sind die aktuellen Schweizer Fachinformationen und die individuelle ärztliche Beurteilung.